30/04/2025
Hallo, die meisten kennen mich, ich möchte jetzt mich zu Wort melden, was passiert ist.
Meine Freundin Tanja und ich, sind am 17.02.25 in Thailand angekommen. Wir waren eine Woche im Norden von Thailand, danach sind wir seit in den Süden, wir wollten etwas abseits des Tourismus um Land und Leute kennenzulernen. Wir sind nach 2 Tagen in der Stadt Hat Yai, mit dem Motorroller die Landstraße am Meer im Distrikt Songkhla gefahren. Ohne erkennbaren Grund rannte urplötzlich ein 10 jähriges Mädchen auf die Straße, ich hatte keine Chance mehr auszuweichen. Wir haben uns bei den Rettungsdienst bedankt. Das Mädchen wurde in kürzester Zeit, wir mit dem 2. Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Chancen für das Mädchen standen 50:50 zu überleben, es kann sich keiner in die Lage versetzen, was das bedeutet. Sekundenbruchteil vom Traumurlaub zum Albtraum. Wir beide wurden gut versorgt in den Krankenhäusern, Tanja hat komplizierten Schienbein, Wadenbein und Kniescheibenbruch und eine Zehe. Einige Schürfwunden. Bei mir wurden 2 Brüche im Beckenknochen festgestellt. Und ordentliche Schürfwunden. Die Polizei ermittelt noch. Wir sind weder zu Schnell gefahren oder sonstiges Fehlverhalten. Wir haben kein Alkohol oder sonstige mittel zu uns genommen gehabt Wir haben einen internationalen Führerschein. Es war leider ein unglücklicher Unfall, wo 3 Menschen schwer verletzt wurden sind. Ich habe das Mädchen mehrmals besucht. Ich weiß nicht wie die Ärzte das gemacht haben, es war eine Operation am Kopf notwendig. Nach 12 Tagen wurde das Mädchen aus dem Krankenhaus entlassen. Es wurde gesagt, keine bleibenden Schäden.
Tanja ist mittlerweile nach Deutschland gebracht wurden, zurzeit in der Rehaklinik.
Ich würde aus dem Krankenhaus entlassen, ich musste außerhalb, selber anfangen das laufen nach 6 Wochen zu lernen.
Von einem Freund die Schwägerin stand und vor Ort auch zur Seite.
Glücklicherweise hat uns ein deutscher kennengelernt, er und seine Thai Frau hilft uns. Wir, später ich allein,haben einige Termine mit Polizei und vielen Behörden überstehen müssen.
Es wäre uns einiges erspart geblieben, wenn die Kindesmutter nicht so eine utopische Entschädigung verlangt hätte. Jetzt sitze ich hier fest, warte auf den nächsten Termin bei der Behörde und den darauffolgende Gerichtstermin, das er das fair zu Ende bringt.
Wir wünschen, das niemand in so eine Situation kommt, es zermürbt, es ist schwer das zu verarbeiten, was wir durchmachen. Ich habe Heimweh. Ich liebe dich Tanja, wir haben viel durchgestanden. Ich hoffe es hat bald ein Ende. Grüße in die Heimat Jörg