Leider können wir keine Reservierungen annehmen und auch keine geschlossenen Gesellschaften bewirten.
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kaffeehaus
Seit mehreren Jahrzehnten gibt es dieses kaffeehaus – erst seit diesem Jahrzehnt dort, wo es nun ist. Hier (und dort wo früher hier war) hat seit Jahrzehnten ein jeder Gast ein bisschen Raum für seine Geschichte, sein Sein, sein Wollen. Nicht jeder Wunsch wird ihm von den Lippen abgelesen, aber oft muss er ihn auch nicht mehr aussprechen. An vielen Details merkt man, dass dieser Raum zwar neu ist, aber in Gedanken schon lange existiert. Jedes Möbel strahlt handwerkliche Präzision und die Erfahrung von Jahrzehnten aus, obwohl sie sichtlich neu und nahezu unberührt sind. Die Wand vertäfelt mit heimischer Zwetschge, schmiedeeiserne Tischgestelle, solide Platten aus Kalkstein. Dieser Ort ist nicht für einen Trend gemacht; sondern für die Ewigkeit. kaffeekultur
Caffè, Kaffee, Café: die kulturellen Einflüsse sind vielfältig, hier ist man aber am nächsten an der italienischen Kaffeekultur – mit Handwerk und Werkzeug einer gehobenen Espressobar, sowie dem starken Espresso und feinen Milchschaum der Italiener. Aber natürlich weiß man auch den Café Crème aus der Espressomaschine oder den überbrühten Filterkaffee zuzubereiten. Speisen
Das Frühstück und die Speisen sind die eines Kaffeehauses. Sie bieten für jede Tageszeit das Mittel und die Gelegenheit. Hier achtet man auf beste Produkte, eine vielfältige Auswahl und gleichbleibende Qualität. Die Kuchen und Torten sind nach alten Rezepten nach Großmutters Art. Aufrichtig gut und ehrlich lecker. Aber das Urteil überlässt man eigentlich lieber dem Gast. Eine täglich wechselnde Tageskarte ist immer frisch und abwechslungsreich. Abend
Auch am Abend klingt das kaffeehaus nach. Während der Tag endet, das Publikum der Altstadt wechselt und sich die Arbeitenden, die Bummelnden und die Flanierenden die Klinke in die Hand geben, ist das kaffeehaus Ort, den Tag R***e zu passieren, Gemeinschaft zu leben und die Gedanken laufen zu lassen. Bei einem Wein oder einem Ramazzotti, immer jedenfalls in guter Gesellschaft und mit einem guten Ausblick. team
Ein herzliches Team von Gastgebenden rund um den Betreiber Isak Hajzeraj muss sich hier kaum mehr bemühen, tut es aber trotzdem: Eine gewisse Eingespieltheit ist dem Ort, dem Team und den Gästen anzumerken, obgleich alles blitzneu ist. In einem, verwinkelten und urgemütlichen Lädchen, das seine Verschachteltheit wie ein charmantes Grübchen trägt; der Fan des kleinen Durchblicks, der kurzen Sichtachse und des beiläufigen Passanten kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Beim Blick, der sich im mittelalterlichen Fassadenspiel der Wahlenstraße verliert, beim Beobachten des Treibens vor den neubarocken Fenstern, im Schatten des goldenen Turms.