27/03/2024
WAS IST PINSA??
LA PINSA ROMANA, DER RÖMISCHE GEHEIMTIPP
Schon die alten Römer erfreuten sich an dem locker-leichten Teiggericht. Vielleicht sogar Julius Caesar persönlich.
Und das spiegelt sich auch im Namen wider. „Pinsa“ kommt vom lateinischen „pensere“ und bedeutet so viel wie „zerquetschen“ oder „zerdrücken“ – perfekt abgestimmt auf die Herstellung des Fladens. Mit vollem Körpereinsatz zerquetschten alte römische Bauern Getreide wie Dinkel oder Hirse und kneteten sie zu einem lockeren Teig.
Für das mediterrane Aroma sorgt eine erlesene Mischung aus Kräutern und Salz. Heute, ein Jahrtausend später, hat sich wenig an der Zubereitung getan.
Das Prozedere ist genauso traditionell und altertümlich wie zu Zeiten Caesars. Die Erfolgsmischung: Weizen- und Reismehl, Sauerteig und Soja. Nur im Zusammenspiel entwickeln sie den würzig-aromatischen Geschmack der Pinsa Romana.
Soja steht für Festigkeit, Weizenmehl für Leichtigkeit und Sauerteig bringt Lockerheit ins Spiel. Die Zutaten werden so lange vermischt, bis sie eine geschmeidig-knusprige Einheit werden. Und jetzt kommt der große Unterschied. Der fertige Teig kühlt zwischen 48 und 72 Stunden im Kühlschrank aus –
so lange bis er sich vollständig entfaltet hat. Gute Nachrichten für die Verdauung: Da im Magen keine Gärungsprozesse mehr stattfinden, bekommt uns die Pinsa ausgesprochen gut. „Schwer im Magen liegen“ gibt es bei ihr nicht. Nicht umsonst gilt sie als die leichte und verträgliche Alternative zur Pizza. Nach der Gärung geht es an die Form. Die typisch ovale Silhouette ergibt sich schließlich nicht von selbst. Sie wird in sorgfältiger Handarbeit zurecht geknetet. Sein Markenzeichen, den Knusper-Effekt, bekommt der ovale Fladen im Backofen verliehen. Knusprig ist aber nicht das ganze Gericht. Nur der Rand besticht mit seinem verführerischen Crunch-Effekt. Innen erwartet den Genießer ein geschmeidig-weicher Teig, schön fluffig und leicht. Ganz nach dem Motto – „harte Schale, weicher Kern“. Der Teig ist die Basis des italienischen Lieblings. Für die kulinarischen Akzente ist der Belag, das sogenannte Topping, zuständig. Der klassische Mix: Tomaten, Mozzarella, Basilikum, Olivenöl und Salz. Italiener essen ihre Pinsa aber auch gerne „bianco“ , nur mit Käse und Tomaten überzogen.
La Pinsa Romana | Poststr. 5, 76437 Rastatt ⇒ Jetzt online bestellen und abholen!