07/07/2026
Widerspruch
Der OB wollte mir im Rat nicht die Frage beantworten, ob mit der politisch massiv forcierten Fernwärme am Schluss der Bürger mehr bezahlt. Darüber beklagen sich bereits angeschlossene Mieter. Die Lebenskosten gehen in D durch die Decke und die Regierenden "lassen es laufen" a la Merckelmanier. Sollte die Fernwärme durchgezogen werden, so sind wir monopolistisch gebunden. In der DDR wurde Dir der Hahn abgedreht, wenn Deine Einstellung nicht passte. Ich lerne aus der Geschichte und lache nicht darüber! Aus der Vergangenheit lernen? Schattenspender am Lindenplatz, Steinstraße, Ölberg, Franz-Volkpark etc werden abgeholzt, um mit Neupflanzungen politische Fördergelder zu aktivieren, der Baumhain auf dem Betonsockel am Marktplatz ist ein MENETEKEL, was uns hier droht. Aber dann medial wirksam den Hitzenotstand ausrufen? Wie widersprüchlich ist das denn?! Laufen Sie in die Gustav-Reé Anlage oder Langestraße: eine stark reflektierende Straße, breit zubetoniert, zugeklatscht mit Blumenkübel und Baumcontainern wo früher große Baumkronen Schatten spendeten. Trostlose graue Kübel an denen rot-weiße Warnbaken beppen, denn mitten auf der Fahrbahn werden diese Nachts übersehen. Für wen haben wir breite Fahrbahnen ohne Gehsteige und Parkplätze gebaut? Völlige Fehlplanung Dank steuergespeisten Fördertöpfen! Erfogreicher Palmenflair, atmosphärisches Wohlgefühl, der besondere Touch OG´s, wird als nicht stadtbildkonform zerstört-das Bächle zubetoniert, da zu gefährlich-welche Berater oder Lobbyisten sind hier erfolgreich? Warum nennen Sie nicht Ross und Reiter, Herr OB Steffens? Ohne Gehweg wirst Du als Fußgänger zu Freiwild von e-Bikes und flitzenden Roller - aber nun kommt ja der Langenstraßen-Blitzer: jaja, die bösen Autos, die uns Mobilität und Wohlstand beschert haben. Schwimmbad: aktuell wieder im schlechten Licht. Der Badchef bügelt im Gemeinderat begründete Beschwerden und Vorschläge ab, mit dem Argument, es wird nicht besser durch Kleidervorschriften und Einlasskontrollen. Der neue OB wird ab November diese und andere Baustellen wohl mit einem Stahlbesen durchfegen müssen, will er was verbessern. Lasst uns diese städtebauliche Amnesie durchbrechen: Schneiden wir diese häßlichen Stilblüten der ideologisch motivierten Förderpolitik ab. Nicht Fördergelder sollen unsere Handlungs-Motivation sein, sondern das was uns Offenburgern gut tut.
FBO, Silvano G. Zampolli