Presseclub Nürnberg

Presseclub Nürnberg Der Presseclub Nürnberg versteht sich von Anfang an als ein Ort der Kommunikation und der Diskussion. Wir können bald drei Jahrzehnte nach der Gründung am 11.

Der Presseclub Nürnberg e.V., gegründet im April 1990, ist das zentrale Informations- und Diskussionsforum für Journalisten und Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Nordbayern. Im Presseclub Nürnberg haben sich Journalistinnen und Journalisten aus Presse, Hörfunk und Fernsehen, Vertreterinnen und Vertreter von Pressestellen, in der Öffentlichkeitsarbeit Tätige, dem Journal

ismus nahe stehende Persönlichkeiten und Förderer zusammengefunden. Rund 360 Mitglieder sind im Presseclub Nürnberg organisiert. April 1990 feststellen: Wir sind ein moderner, weltoffener und lebendiger Club. Durch die von uns angebotenen Veranstaltungen tragen wir mit zur Meinungsbildung bei. Unsere Clubabende, in der Regel zwei bis drei im Monat, sind Foren des Gedankenaustausches mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur, Kirche und Medien. Der Club versucht kontinuierlich, Themen aus allen gesellschaftlichen Feldern aufzugreifen. Mit exklusiven Besuchen von kulturellen Einrichtungen oder Unternehmen unter dem Motto „Presseclub unterwegs“ organisieren wir ganz besondere Exkursionen. Und nicht nur bei unserem jährlichen Sommerfest oder der kleinen Feier zum Jahresabschluss kommt auch die persönliche Begegnung nicht zu kurz. Jedes Mitglied erhält zu den Veranstaltungen eine persönliche Einladung. Außerdem sind unsere Termine auf der Webseite www.presseclub-nuernberg.de angekündigt. Unser Domizil liegt im ehemaligen Gewerbemuseum der bayerischen Landesgewerbeanstalt, erbaut 1892-97 im Stil eines neobarocken Schlosses. Eigentümer des Gebäudes ist heute die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. In der NÜRNBERGER Akademie, so der Name des Hauses heute, „residiert“ der Presseclub in der Beletage, im Marmorsaal mit Foyer, Galerie-Cafeteria und Büro. Hier finden unsere Veranstaltungen statt. Wir freuen uns immer über neue Mitglieder. Und wir ermuntern auch Firmen und Institutionen zu einer Fördermitgliedschaft. Der Presseclub Nürnberg ist ein Verein von Mitgliedern für Mitglieder. Einbringen kann sich jede und jeder. In unserer Zeit der überbordenden globalen Informationsflut ist der Presseclub Nürnberg ein wichtiger Ort der Information, des Austausches und damit der Orientierung. Willkommen im Club! Dr. Siegfried Zelnhefer, Vorsitzender

„Echokammer“ – der Begriff steht in den vergangenen Jahren immer mehr in Fokus. Nicht zuletzt spielt er im Kontext von S...
10/06/2026

„Echokammer“ – der Begriff steht in den vergangenen Jahren immer mehr in Fokus. Nicht zuletzt spielt er im Kontext von Sozialen Medien eine große Rolle. Auch Journalistinnen und Journalisten sehen sich in ihrer täglichen Arbeit damit konfrontiert. Zeit also, um sich mit dem Konzept einmal im Presseclub auseinanderzusetzen. Und das geht besonders gut mit Hans Oberberger und Sophie Appler.

Hans Oberberger ist politischer Journalist, war aber auch einige Jahre lang als Pressesprecher im Bayerischen Staatsministerium für Digitales aktiv. Oberberger ist außerdem Autor des Buches „Resonanzkammern aufbrechen: Wie Resonanzkommunikation den politischen Dialog retten kann“, das auch mit seiner Dissertation zusammenhängt. „Ich dachte, dass es schade wäre, wenn man all das, was ich im Rahmen der Dissertation gelesen und gefunden habe, nicht auch anders zusammenfassen würde“, sagt er über sein Herzensprojekt. Hans Oberberger nähert sich den Echokammern auf eine ganzheitliche Perspektive, er gab dem Publikum im Gespräch mit Moderatorin Prof. Dr. Beatrice Dernbach einen umfassenden Einblick.

Besonderheit am Abend war auch der Besuch von Sophie Appler. Sie ist Studentin an der Technischen Hochschule Nürnberg und brachte die Sichtweise junger Menschen mit in das Gespräch ein. „Man möchte in manchen Perspektiven nicht anecken“, sagt sie über „ihre“ Generation.

Entstanden ist ein Gespräch, das den generationenübergreifenden Blick auf ein Thema weitet, das uns alle angeht. Wer den Abend nicht live im Presseclub verbringen konnte, findet die Aufzeichnung des Gesprächs auf dem YouTube-Kanal des Presseclubs: https://www.youtube.com/watch?v=gW-Ur0p9Wp8

09/06/2026

Der amerikanische Rechtswissenschaftler Cass Sunstein hat erstmals im Jahre 2001 den Begriff „Echokammer“ verwendet. Echokammern beschreiben Kommunikationsumgebungen, in denen Personen ihre eigene Meinung als Echo zurückerhalten. Spätestens seit der intensiven Nutzung von Social-Media-Kanälen beschäftigen sich die Menschen weltweit mit den Auswirkungen.

Hans Oberberger, Journalist und Autor, möchte die Echokammern aufbrechen, in die sich vor allem radikalisierte Menschen mehr und mehr zurückziehen. Seine Lösung heißt „Resonanzkommunikation“. Der Dialog ist zugleich Weg und Ziel, um den politischen Dialog zu retten oder konkreter: die zunehmende Entfremdung der Menschen, ja sogar Staatsverdrossenheit um 180 Grad zu drehen. Der Anteil junger Menschen unter radikalisierten Gruppen ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen; eine große Rolle spielen dabei die sozialen Medien.

Sophie Appler studiert an der Technischen Hochschule Nürnberg und beschäftigt sich mit Medienkommunikation. Mit ihr und Hans Oberberger diskutieren wir am Dienstag, 9. Juni um 19 Uhr im Marmorsaal des Presseclub Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 2, Nürnberg.

Hans Oberberger hat Politikwissenschaften studiert und beim Hörfunk das journalistische Handwerk gelernt. Er war in vielen Medienhäusern tätig, zuletzt als Pressesprecher und Leiter der Pressestelle im Bayerischen Staatsministerium für Digitales. Als freier Journalist und Berater arbeitet Hans Oberberger unter anderem für die Europäische Kommission in Deutschland.

Sophie Appler hat nach ihrem Fachabitur den Studiengang Social Data Science & Communication an der Ohm begonnen und wechselt zum Wintersemester 2026 in das neue Bachelor-Programm Unternehmenskommunikation und Journalismus. Sie ist in der Kirche und im Sozialbereich engagiert.

Moderation: Prof. Dr. Beatrice Dernbach

Sie ist die erste Frau an der Spitze des Oberlandesgerichts Nürnberg: Beate Ehrt ist Vollblut-Juristin, hat verschiedene...
28/05/2026

Sie ist die erste Frau an der Spitze des Oberlandesgerichts Nürnberg: Beate Ehrt ist Vollblut-Juristin, hat verschiedene Posten im Justizsystem bekleidet und war vor ihrer jüngsten Tätigkeit Leiterin des größten deutschen Amtsgerichts in München.
„Die Aufgaben sind natürlich vielfältig“, sagt sie über ihre OLG-Präsidentschaft. Dazu gehört eine große Personalverantwortung für rund 3.200 Mitarbeitende, sie ist aber auch weiterhin noch als Richterin tätig. Die Zuständigkeit des Nürnberger OLGs reicht bis in die Oberpfalz, sogar nach Kelheim und Straubing.

Im Gespräch mit Moderatorin Dr. Susanne Stemmler sprach Ehrt über ihre Arbeit und aktuelle Entwicklungen im Justizsystem. Unter anderem ist die Arbeit der Gerichte transparenter geworden, Verfahren werden öffentlich durch die Medien begleitet, entsprechende Fernsehsendungen erfreuten sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit. Beate Ehrt kennt diese Entwicklung auch aus der eigenen Arbeit, sie war selbst als Pressesprecherin in der Justiz aktiv. „Als ich als Pressesprecherin angefangen habe, gab es praktisch noch keine aktive Pressearbeit“, so die Juristin. Das habe sich gewandelt, man habe sich der Öffentlichkeit gegenüber geöffnet.

Das ist nur ein kleiner Einblick eines spannenden Gesprächs, das sich auch im Nachgang noch lohnt. Die Aufzeichnung ist wie gewohnt zu finden auf dem YouTube-Kanal des Presseclubs: https://www.youtube.com/watch?v=iQe2tznZkn0

27/05/2026

Seit nunmehr 200 Tagen steht sie als erste Frau an der Spitze des Oberlandesgerichts Nürnberg. Es ist Zeit, die neue Präsidentin des Oberlandesgerichtes, Beate Ehrt, im Presseclub willkommen zu heißen und kennenzulernen!

Richterin, Staatsanwältin, Pressereferentin, Büroleiterin des Justizministers, Ministerialdirigentin und Präsidentin: Beate Ehrt hat viele spannende Positionen bei Justitia innegehabt. Zuletzt leitete sie das größte deutsche Amtsgericht in München.

Als Präsidentin des OLG Nürnberg ist sie für den zweitgrößten Oberlandesgerichtsbezirks in Bayern zuständig, in dessen Einzugsbereich mehr als drei Millionen Einwohner leben.

Themen wie Digitalisierung, demografischer und gesellschaftlicher Wandel stellen auch die hiesige Justiz vor große Herausforderungen. Wohin entwickelt sich die dritte Gewalt im Staat?

Darüber spricht unser Presseclub-Mitglied Dr. Susanne Stemmler mit der neuen OLG-Präsidentin am Mittwoch, dem 27. Mai 2025, um 19 Uhr, im Marmorsaal des Presseclub Nürnberg.

Hierzu ergeht herzliche Einladung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Wie immer sind auch Gäste willkommen.

„Dieser Abend ist etwas ganz Besonderes“, sagte Moderator Dieter Barth am gestrigen Abend im Marmorsaal. Das lag am auße...
12/05/2026

„Dieser Abend ist etwas ganz Besonderes“, sagte Moderator Dieter Barth am gestrigen Abend im Marmorsaal. Das lag am außergewöhnlichen Format der Veranstaltung: Der Presseclub hatte zur Vorstellung des Buches „Bücherorte“ von Rita Kamm-Schuberth, ihres Zeichens langjähriges Presseclub-Mitglied, und dem Fotografen Christian Höhn geladen. Damit aber nicht genug: Im Anschluss ging es zusammen mit Dr. Bernhard Huber in die Bibliothek der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft in der NÜRNBERGER Akademie befindet.

17 Nürnberger „Bücherorte“ haben Rita Kamm-Schuberth und Christian Höhn eingefangen. Bibliotheken haben es den beiden angetan, denn die Orte haben sich vom ruhigen Ort mit Stillepflicht weiterentwickelt. Wer einmal in der Nürnberger Stadtbibliothek unterwegs war, der tauchte ein in einen gemeinschaftlichen Raum des Wissens. „Bibliotheken haben sich verändert“, sagte auch Kamm-Schuberth im Gespräch. Man habe einen Transformationsprozess erlebt. „In Bibliotheken wird gespielt, musiziert, gearbeitet“, wusste die Autorin.

Herausgekommen ist mit „Bücherorte“ ein spannendes Fotokunstbuch, das in die Treffpunkte der Stadtgesellschaft entführt. Das Gespräch dazu lohnt sich auch im Nachgang, die Aufzeichnung ist auf der Webseite des Presseclubs verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=ggFQCJks95Y

Italien – das ist für viele Deutsche nicht nur ein Sehnsuchtsland, sondern auch der Inbegriff eines Lebensgefühls. Nicol...
07/05/2026

Italien – das ist für viele Deutsche nicht nur ein Sehnsuchtsland, sondern auch der Inbegriff eines Lebensgefühls. Nicoletta De Rossi hat es geschafft, dieses Gefühl in ihrem jüngsten Buch „Love Italy. Sehen, fühlen und erleben“ in ganz besonderer Art und Weise einzufangen. Die gebürtige Venezianerin arbeitet als Journalistin und Autorin und lebt seit 2000 der Liebe wegen in Nürnberg. Der deutschen Sprache war sei bereits früh verbunden. „Für mich hat die Sprache eine so schöne Melodie“, erklärt sie im Gespräch mit dem Presseclub-Vorsitzenden Dr. Siegfried Zelnhefer.

Bei der Lesung im Marmorsaal hat es Autorin De Rossi geschafft, den Zauber von Italien auch ins Publikum weiterzugeben. Ihr Buch ist kein klassischer Reiseführer, sondern eine persönliche Annäherung an „ihr“ Italien.

Wer den Abend verpasst hat, findet die Aufzeichnung auf dem YouTube-Kanal des Presseclubs: https://www.youtube.com/watch?v=GbDDVZce9FY

„Ohne Pressefreiheit gibt es keine Demokratie.“ Dr. Siegfried Zelnhefer, Vorsitzender des Presseclubs Nürnberg, bringt e...
04/05/2026

„Ohne Pressefreiheit gibt es keine Demokratie.“ Dr. Siegfried Zelnhefer, Vorsitzender des Presseclubs Nürnberg, bringt es auf den Punkt!

Die Pressefreiheit gehört zu den größten Errungenschaften unserer Gesellschaft, dennoch steht sie unter Druck – auch hierzulande. In der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen ist Deutschland in diesem Jahr erneut abgefallen und liegt auf Platz 14. Insofern ist der Tag der Pressefreiheit, der jedes Jahr am 3. Mai begangen wird, ein natürlicher Festtag für den Nürnberger Presseclub.

Und wer könnte da besser einen Beitrag leisten, als die Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag im Journalismus arbeiten und die Gesellschaft mit seriöser Information versorgen? Im Marmorsaal kam mit Relevanzreporter-Gründerin Alexandra Haderlein, Fotograf Thomas Geiger, Stefan Aigner (Regensburg-digital) und Stephan Doll (Allianz gegen Rechtsextremismus) eine interessante Gesprächsrunde zusammen, die über die Herausforderungen des Journalismus im Jahr 2026 sprach.

Wer nicht selbst beim diesjährigen Tag der Pressefreiheit dabei sein konnte, der findet die Aufzeichnung des Streams wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des Presseclubs: https://www.youtube.com/watch?v=fRGl0HFd47A

Hartmut Palmer gehört zu den profiliertesten Journalisten der Republik. Sein Erfahrungsschatz ist immens – er hat als po...
17/04/2026

Hartmut Palmer gehört zu den profiliertesten Journalisten der Republik. Sein Erfahrungsschatz ist immens – er hat als politischer Korrespondent in Bonn und Berlin unzählige Politiker Kommen und Gehen sehen, war bei verschiedenen Medienhäusern tätig und hat dort seine Expertise eingebracht.

Allerhöchste Zeit also, um ihn in den Marmorsaal einzuladen. In einer Kooperationsveranstaltung mit dem Verein „Zammrüggn“, der von der ehemaligen Bundesministerin Renate Schmidt gegründet wurde und sich für die Stärkung der Demokratie einsetzt, sprach der „Rheinländer mit uckermärkischem Migrationshintergrund“ über seine Arbeit. Palmer hat seine Wurzeln nie vergessen, erinnert sich unter anderem gut an seine Zeit als freier Journalist im Lokalen. Die Leidenschaft für das Lokale, das teilte er auch mit Moderator Wolf Maser und den Anwesenden im Marmorsaal.

Inzwischen betätigt sich Palmer auch als Autor, hat mit „Reich der Lügen“ ein fesselndes Werk geschrieben, das unter anderem den Rechtsextremismus zum Thema hat. „Kurt Zink und die Allianz der Wutbürger“ heißt das Buch im Untertitel – das Thema könnte kaum aktueller sein.

Daher die klare Empfehlung: Wer den Abend verpasst hat, klickt am besten in die Aufzeichnung des Gesprächs, die wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des Presseclubs zu finden ist: https://www.youtube.com/watch?v=vondmiGX-i8

Adresse

Gewerbemuseumsplatz 2
Nuremberg
90403

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