Goldene Sonne Neuenstein

Goldene Sonne Neuenstein Fine-Dining Restaurant im traditionsreichen Gasthaus Goldene Sonne in Neuenstein (Hohenlohe) - Grüner MICHELIN Stern 2025
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Alle guten GabenDas ​kommende Menü ​lebt nicht allein von dem, was wir daraus machen. Es lebt ebenso von dem, was uns mi...
20/09/2026

Alle guten Gaben

Das ​kommende Menü ​lebt nicht allein von dem, was wir daraus machen. Es lebt ebenso von dem, was uns mitgebracht und geschenkt wird. Und so möchten wir dieses Mal vor allem unseren Gästen danken, deren Gaben ihren Weg in unsere Küche gefunden haben und dieses Menü auf ganz besondere Weise mitprägen.

Den Auftakt macht ein neuer Aperitivo de la Casa: Reineclaudensaft – die eigenen Früchte von ​Heiner Bohnets Mutter​ geerntet und dampfentsaftet – verbindet sich mit Kaffirlimette und herrlich blumigem Honig – dem ersten Mitbringsel aus Ihren Reihen. Frucht, Säure und feine Süße finden hier zu einem ebenso leichten wie charaktervollen Auftakt. Ob mit oder ohne Alkohol: Zum Wohl!

Im ersten Gang begegnet uns sodann viel von dem, was uns unsere unmittelbare Umgebung schenkt: Muskatkürbis wird mit Nelke und Salzzitrone pochiert. Unser Sous-Chef Dominik Schork hat Fichtensprossen gesammelt, welche eine erdig-aromatische Note ins Spiel bringen. Dazu gesellt sich ein buntes Kräuterbouquet aus unseren Beeten.

Buschtomaten wachsen in kleinen, bodennahen Nestern auf den Feldern der Solawi und müssen nicht ausgegeizt werden. Von wilder Gestalt, dafür umso aromatischer, geben sie als Sud die mediterrane Bühne für den Fisch. Bester Seeteufel aus dem Atlantik wird in Butter gebraten, krosser Lauch und geröstete Pinienkerne setzen dazu ihre geschmackvollen Akzente.

Gelblich und süß präsentiert sich der Umami-Zwischengang: Gelbe Bete und Birne umspielen in Safran eingelegte Kräuterseitlinge.
Im Hauptgang dürfen wir Ihnen endlich einmal wieder Lamm vom Wanderschäfer Voigt aus Michelbach an der Bilz anbieten. Kurz gebraten, verbinden wir das zarte Fleisch mit einer konzentrierten Jus und einer feinwürzigen Kreuzkümmel-Emulsion. Klassisch und zugleich elegant begleitet es die Gunda-Kartoffel als Pommes macaire.

Dem Blue Stilton aus der Grafschaft Gloucestershire stellen wir im Käsegang Erdbeertrauben zur Seite – für diese besondere Gabe gilt unser Dank großzügigen Gästen aus Laßbach. Tonkabohne und mildernde Walnuss vollenden die Verbindung.

Auch beim Dessert dürfen wir uns über eine weitere Gabe freuen: schmackhafte Pfirsiche aus Michelfeld werden pochiert und mit Vanilleeis serviert. Ein luftiges Joghurtmousse und krosse Mandeln begleiten die herrlichen Früchte und lassen ihnen dabei den großen Auftritt.

So ist dieses Menü auch eine kleine Sammlung dessen, was uns anvertraut und geschenkt wurde: von unseren Feldern, von unseren Erzeugern und in besonderer Weise von Ihnen, unseren Gästen. Aus diesen Gaben dürfen wir schöpfen, sie weiterdenken, verfeinern und schließlich auf den Teller bringen.

Dafür danken wir Ihnen herzlich!

Schön, dass wir gemeinsam aus den herbstlichen Vollen schöpfen können!

Die Sau reinlassenNein, wir haben uns nicht vertippt. Anstatt die Sau rauszulassen – was bekanntlich so viel bedeutet wi...
11/09/2026

Die Sau reinlassen

Nein, wir haben uns nicht vertippt. Anstatt die Sau rauszulassen – was bekanntlich so viel bedeutet wie sich hemmungslos zu amüsieren, zu feiern oder sich einmal richtig gehen zu lassen – hält die Wildsau Einzug in unser ​Menü​. (Das schließt sich freilich nicht aus...) Wir freuen uns sehr, dass der Jäger unseres Vertrauens, dessen Revier sich bis nach Tauberbischofsheim erstreckt, uns mit herrlichem Wildschwein versorgt hat. Zum Hauptgang kommt es mit Hokkaido von der solidarischen Landwirtschaft, mit Ingwer eingelegten Zwetschgen und einer Wacholderjus in herbstlicher Couleur auf den Teller.

Von den solidarischen Feldern stammen auch die Karotten, die nach dem trockenen Sommer dank Bewässerung und der letzten Regenfälle nun herrlich süß gereift sind. Glasiert kombinieren wir sie mit einer Orangenemulsion, aromatischer Tagetesblüte und gerösteter Leinsaat.

Die ersten Pastinaken begleiten den hochwertigen Adlerfisch aus der Bretagne. Mit einer Joghurt-Beurre-blanc und der Säure des Apfels ergeben sich spätsommerliche Assoziationen.

Im Zwischengang wird die Rose de Keruel karamellisiert und mit eingelegten Shiitake-Pilzen, Miso und Kaffirlimette kombiniert.

Als süßes Finale servieren wir ein Dessert, welches sich in der Eröffnungswoche vor viereinhalb Jahren als äußerst beliebte Kombination erwiesen hat: Kalamansi-Sorbet mit einem Moussetörtchen aus Zartbitterschokolade. Die bittersüße, südostasiatische Kreuzung aus Mandarine und Kumquat ist eine herrliche Laune der Natur und der perfekte Gegenspieler zur Schokolade aus Togo. Geröstete Kürbiskerne und Zitronenverbene runden das Ensemble ab.

Wir heißen Sie herzlich willkommen, nach diesem wundervoll langen Sommer auf unserer Terrasse nun endlich wieder in unsere gemütlichen Gasträume einzukehren.

Große Weine, große FlaschenGerne möchten wir Sie zu Beginn unserer zweiwöchigen Auszeit bereits auf ein besonderes neues...
30/08/2026

Große Weine, große Flaschen

Gerne möchten wir Sie zu Beginn unserer zweiwöchigen Auszeit bereits auf ein besonderes neues Event hinweisen:

Das traditionsreiche Handelshaus ​Alpina Wein​ lädt gemeinsam mit uns am Sonntag, dem 4. Oktober, zu einem exquisiten Weinmenü. Im Mittelpunkt stehen große Weine aus großen Flaschen – reifen diese im größeren Volumen doch besonders prächtig!

In bewährter Manier erwarten wir Sie zum Late Lunch in der Goldenen Sonne, wo Heiner Bohnet Ihnen ab 13 Uhr sein Menü servieren wird. Dafür orientiert er sich an der hochkarätigen Weinauswahl von Thomas Klein, Sommelier und Vertreter bei Alpina Wein, der Sie auch durch den Nachmittag führt. Gerne können Sie sich bereits jetzt per Email Ihren Platz sichern, genauere Informationen folgen in Bälde.

Darüber hinaus gibt es für den Kochkurs 1 am 8. September noch zwei letzte Plätze, inklusive Kapazität für Begleitpersonen. Alle anderen Kurse sind bereits ausgebucht.

Am 13. September werden wir Sie wie gewohnt darüber informieren, was Sie in der darauffolgenden Woche bei uns erwartet.

Bis dahin: Gehaben Sie sich wohl!

Sommer zum AbschiedBevor wir den Restaurantbetrieb in den ersten beiden Septemberwochen pausieren, starten wir noch einm...
23/08/2026

Sommer zum Abschied

Bevor wir den Restaurantbetrieb in den ersten beiden Septemberwochen pausieren, starten wir noch einmal besonders sommerlich in unser ​Abschlussmenü​.

Die ornamentale Scheibe einer Ochsenherztomate wird mediterran verziert: mit Olive, Pinie und Basilikum. Auch unser Fischgang könnte aus der Küstenküche des Mittelmeers stammen, wenn Chinchard auf Safran und Zucchini trifft. Der seltene Atlantikfisch aus der Bretagne stand bereits einmal auf unserer Karte und erfreute sich als zitroniger und frischer Verwandter der Makrele großer Beliebtheit.

Miso-Jus, gerösteter Sesam und gepickelter schwarzer Rettich deuten es bereits an: Die Schalotte aus Untermünkheim darf karamellisiert als japanisch inspirierter Zwischengang genossen werden, bevor es für den Hauptgang nach Frankreich geht.
Die saftige Brust des Hühnchens aus Goggenbach wird gebraten, seine Innereien als edle Praline gebacken und warm serviert. Dazu gesellen sich glasierter Mangold und Red-Baron-Zwiebel, während geröstete Kürbiskerne für den nötigen Crunch sorgen. Alle Elemente kulminieren in einer intensiven Jus.

Ins Glas empfehlen wir Ihnen dazu den Marsannay „Les Longeroies“ rouge AOC 2021 vom noch jungen Weingut Charlopin Tissier aus dem Burgund. Der Name Charlopin ist allerdings dank Philippe Charlopins Könnerschaft keine Unbekannte im Burgund. 2013 hat sein Sohn nach einigen Jahren der Zusammenarbeit sein eigenes Weingut gegründet, gemeinsam mit seiner Frau Justine Tissier. Die neue Generation lässt ihren Pinot Noir nach spontaner Vergärung 16 Monate auf der Feinhefe im Barrique, wobei das Holz bewusst der Struktur und weniger der Aromatik dient. Die Trauben wachsen im Climat Les Longeroies im nördlichen Teil der Côte de Nuits auf zweierlei Böden: Kalkboden im oberen Bereich und roter Mergel am unteren Teil der Lage – eine Verbindung, die dem Wein zugleich Frische und Tiefe verleiht. Im Glas zeigt er sich saftig und helltönig, mit lebendiger Säure, roten Früchten und feinen Noten von Kräutern, Laub und Unterholz. Seine Frische hält der intensiven Jus und der Red-Baron-Zwiebel etwas entgegen, während die erdigen und würzigen Nuancen die Praline, den Mangold und die Röstaromen der Kürbiskerne aufgreifen. Santé!

Die Käse-Variation bedient sich an Delikatessen aus Deutschland und Europa, begleitet von fruchtigen Kondimenten aus unseren Töpfen.

Selbst gepflückt, wird der Klarapfel in einer kräftigen Interpretation des französischen „Café Calva“ – Kaffee in Kombination mit dem Cidre-Brand Calvados – zubereitet. Die Säure der frühen Frucht passt herrlich zur Säure des Kaffees; beides wird von herb-süßem Kakao und Sonnenblumenkernen umfangen.

Wir sind gespannt, ob wir Sie in der kommenden Woche noch einmal auf unserer Terrasse begrüßen dürfen – oder dann nach unseren Betriebsferien ab dem 15. September.

Eine Melone ist eine Gurke, ist ein KürbisAb Dienstag servieren wir Ihnen in ​unserem Menü​ zweierlei Früchte aus der Fa...
16/08/2026

Eine Melone ist eine Gurke, ist ein Kürbis

Ab Dienstag servieren wir Ihnen in ​unserem Menü​ zweierlei Früchte aus der Familie der Kürbisgewächse: Im ersten Gang führt die bewährte Schlangengurke, begleitet von Rettich und Szechuanpfeffer, knackig und erfrischend ins Menü ein, während Holunderblüte ihr blumiges Aroma spendet.

Nach dem Fischgang, der bretonischen Steinköhler auf mediterrane Art für Sie bereit hält, kommt der zweite „Kürbis“. Er entstammt ebenfalls der Gattung der Gurken, ist allerdings herrlich süß. Die Cantaloupe-Melone mit ihrem orangefarbenen Fleisch und der netzartig überzogenen Schale wurde bereits vor 5000 Jahren im Iran angebaut, um rund 1000 Jahre später im östlichen Mittelmeerraum anzukommen. Erst um 1700 wurde sie aus armenischen Samen auf italienischem Boden gezogen – präziser im nördlich von Rom gelegenen Cantalupo di Sabina, woher sie auch ihren bis heute gebräuchlichen Namen bezieht. Einige Jahrzehnte später schaffte sie sogar den Sprung über den Ärmelkanal und wurde 1739 erstmals erfolgreich in England angebaut.

Auf eine lange Tradition kann auch der ​Gemüsebau Roth​ zurückblicken: Der Familienbetrieb kultiviert bereits seit den 1940er Jahren und mittlerweile in vierter Generation Gemüse in Neuenstein. Von dort stammt die herrlich duftende Melone für unseren Umami-Gang, der die süße Frucht besonders elegant mit argentinischer Wildfanggarnele zu kombinieren weiß. Dazu setzen eingelegte Fichtensprossen und Chili zum fischig-süßen Highlight noch einen pikanten Akzent.

Der Hauptgang bietet Ihnen sodann ein Steak vom Waldenburger Angusrind. Dazu haben wir junge Anuschka-Kartoffeln aus den Feldern der Solawi gegraben. Karamellisierte Zwiebel und Curry umspielen die Protagonisten auf indische und vielschichtige Weise.
Auch in Gschlachtenbretzingen hat die Sonne ihr Werk getan und die Birnen reifen lassen. Pochiert und als Sorbet bilden sie mit Vanille, Zimt und Kardamom den hochsommerlichen Abschluss, den Sie bei Neuensteiner Abendrot genießen dürfen.

Wir freuen uns auf weitere idyllische Stunden mit Ihnen auf unserer Terrasse!

Regionale SchätzeFrische, aromatische, auf den Punkt gegarte Buschbohnen benötigen eigentlich nichts außer etwas Salz un...
09/08/2026

Regionale Schätze

Frische, aromatische, auf den Punkt gegarte Buschbohnen benötigen eigentlich nichts außer etwas Salz und Butter, um zur Delikatesse zu werden. Stimmen Sie zu? Dennoch wollen wir den schlanken Hülsenfrüchten im ​kommenden Menü​ ein wenig exotische Finesse verleihen und sie nach dem Blanchieren marinieren und orientalisch gewanden: mit gepickelten Zwiebeln, einer Creme aus Kichererbsen und einem Safranschaum.

Die elegante Lachsforelle aus Eckartsweiler werden wir für Sie beizen. Mit der Säure von gepickelten Rübchen und Klarapfel sowie aromatischem Szechuanpfeffer wird der agile Flussbewohner animierend kombiniert. Dazu reichen wir den Old Vine Pale von Garage W**e Co. Er wird hauptsächlich aus der alten Rebsorte Carignan und zu einem kleinen Teil aus Mataró gekeltert, deren Reben über 75 Jahre alt sind und auf Granitböden stehen. Durch das kühle Klima des chilenischen Maule-Tals entsteht ein ungewöhnlicher Rosé mit einer zartpinken Farbe, ausgeprägter Säure und gleichzeitig viel Körper und Struktur. Aromatisch dominieren rote Früchte, aber auch Blutorange und Rosenblätter, ergänzt durch leicht würzige Noten. Besonders charakteristisch sind die salzige Mineralität und das sehr lange, von Zitrus geprägte Finish. Damit korrespondiert er aufs Vortrefflichste mit der gebeizten Lachsforelle.

Hiernach entfalten Zucchini, die wie die Bohnen von der Solidarischen Landwirtschaft Neuenstein-Hohenlohe stammen, mit Walnüssen und Steckrüben ihren schönen, milden Geschmack. Ein Schaum aus Fourme d'Ambert, einem alten Edelschimmelkäse aus der Auvergne, setzt einen rezenten Akzent.

Zum Hauptgang haben wir Rehkeule aus dem Pfedelbacher Wald für Sie. Sie wird fein zerlegt und kurz gebraten. Dazu sorgt eine Robe de Tomate aus Strauchtomaten für ein sommerliches Setting, während karamellisierte Cuisse de Poulet Süße hinzufügt. Walddüfte kommen durch eine mit Wacholder geräucherte Jus auf den Teller.

Nach unserer Käseauswahl mit zweierlei fruchtigen Kondimenten servieren wir Ihnen Johannisbeeren mit einem Nougateis. Geröstete Haselnüsse und Zartbitterschokolade geben dem Finale gebührend Schmackes.

Wir freuen uns auf eine weitere herrliche Augustwoche mit Ihnen auf unserer idyllischen Terrasse!

P.S.: Sollten Sie noch Lust auf einen Koch- oder Backkurs haben, melden Sie sich schnell an: Es gibt noch letzte Plätze in den Kursen KoKu1 am Dienstag, 08.09.2026 (Beginn: 16:00, Essen: 19:30, Ende: ca. 22:00) und am BaKu1 am Mittwoch, 09.09.2026 (Beginn: 16:00, Ende: ca. 21:00). Die anderen Kurse sind ausgebucht.

Wie Urlaub!Wir haben einen neuen Aperitivo de la Casa auf der Karte: eine Variante des Como Spritz. Unsere Version ist e...
02/08/2026

Wie Urlaub!

Wir haben einen neuen Aperitivo de la Casa auf der Karte: eine Variante des Como Spritz. Unsere Version ist ein fruchtiger und bittersüßer Cocktail aus Cynar Amaro (einem Amaro mit Artischocke), spritzigem Passionsfruchtlikör, frisch gepresstem Zitronensaft und Sekt. Damit vereint er Noten tropischer Früchte mit kräuterartigen Amaro-Aromen. Der erfrischende Drink wird in einem Tumblerglas auf Eis serviert und mit einer Orangenscheibe garniert – und versetzt Sie im Nullkommanichts in die Stimmung eines Urlaubs an den oberitalienischen Seen. Cin cin!

Italienisch ist auch der Salat, den wir eingangs servieren: Romana von der Solidarischen Landwirtschaft in einer speziellen Kreuzung, die dem trockenen und stürmischen Wetter trotzt. Als frischen Salat kombinieren wir die rötlichen Blätter mit Karotte und schmecken alles mit Salzzitrone und Liebstöckel ab.

Sodann braten wir argentinische Wildfanggarnelen an, die wir mit Chili und Elefantenknoblauch scharf marinieren und mit Zucchini garnieren. Nach diesen mediterranen Geschmäckern geht es nach Japan: Shiitake aus Lobenhausen werden in einem Kombu-Dashi mit Tomaten serviert. Feinste Streifen der Kaffirlimette tauchen alles in aromatische Zitrushöhen.

Die Lust auf Fleisch kann dann bestens mit Onglet vom Waldenburger Angus-Rind gestillt werden. In Butter gebraten, wird das zarte Stück von einer krossen Red-Baron-Zwiebel süß umspielt. Längliche Rote Bete von der Solawi erweitert die farbliche Palette der Hauptspeise und unterstreicht die erdigen Töne. Mit Estragon und einer reduzierten Jus wird der Hauptgang à la française komplettiert.

In Frankreich, genauer in der Franche-Comté, bleiben wir auch für unseren Käsegang, zu dem wir Ihnen 36 Monate gereiften Comté kredenzen. Mit Fenchelsaat, Feige und Walnuss kommt der traditionsreiche Hartkäse bestens zur Geltung. Für diesen darf übrigens nur Milch von Rindern der Rassen Montbéliarde und Simmental française genutzt werden. Diese müssen mit Pflanzen der Jurawiesen gefüttert werden, also nicht mit Silage, und die Reifezeit muss mindestens vier Monate betragen. Jeder Laib, der den Reifungskeller verlässt, wird von einer Expertenjury bewertet. Dabei können maximal 20 Punkte vergeben werden. Nur Käselaibe, die mindestens 15 Punkte erreichen, erhalten die grüne Banderole mit der Auszeichnung „COMTÉ Extra“. Für 12 bis 14 Punkte wird eine braune Banderole vergeben. Erreicht ein Laib weniger als 12 Punkte, darf er nicht als Comté vermarktet werden, sondern wird stattdessen durch ein Gittermuster in der Rinde gekennzeichnet.

Der Protagonist des Desserts kommt wieder aus der Nähe, nämlich aus Gschlachtenbretzingen. Die Pflaumen sind frisch geerntet und werden pochiert sowie als Sorbet gereicht. Dazu backen wir einen saftigen Mandelkuchen und schlagen ein Orangenmousse auf, das mit Kardamom verfeinert wird.

Wir sind gespannt, wem wir dieses ​delikate Menü​ servieren dürfen!

Erste Trauben, erste ÄpfelVerjus – wörtlich "Grünsaft" – entsteht aus Trauben, die bereits mehrere Wochen vor der eigent...
26/07/2026

Erste Trauben, erste Äpfel

Verjus – wörtlich "Grünsaft" – entsteht aus Trauben, die bereits mehrere Wochen vor der eigentlichen Weinlese geerntet werden, solange sie noch grün und unreif sind. Durch das frühe Ausdünnen der Reben konzentriert die Pflanze ihre Kraft auf die verbleibenden Trauben – der gewonnene Saft ist damit ein wertvolles Nebenprodukt des qualitätsorientierten Weinbaus. Schon in der Antike wurde Verjus als feines Säuerungsmittel geschätzt, bevor er im Mittelalter zu den wichtigsten Zutaten der europäischen Küche zählte. Nach der schonenden Pressung bewahrt der Saft seine elegante, milde Säure und seine dezenten Fruchtaromen, die Speisen Frische verleihen, ohne ihre feinen Nuancen zu überdecken. Heute erlebt Verjus in der gehobenen Küche eine Renaissance und veredelt mit seiner außergewöhnlichen Finesse unsere erste Vorspeise. Für diese haben wir junge Anouschka Kartoffeln aus den Böden der solidarischen Landschaft geholt. Mit Joghurt, Rettich und dem Verjus vom Weingut Heid wird der Sommer auf Ihrer Zunge tanzen.

Der zweite junge Protagonist aus dem Titel ist der Klarapfel, den wir selbst vom Baum eines freundlichen Nachbarn ernten durften. Der Weiße Klarapfel gehört zu den ältesten und frühesten Apfelsorten Europas und wird bereits seit dem 19. Jahrhundert kultiviert. Seine hellgrüne bis weißlich-gelbe Schale und sein zartes, saftiges Fruchtfleisch machen ihn zu einem besonderen Boten des Sommers. Da die Früchte nur eine kurze Reife- und Lagerzeit besitzen, werden sie traditionell möglichst frisch verarbeitet und geschätzt. Heute gilt der Weiße Klarapfel als selten gewordene Liebhabersorte, die den besonderen Reiz regionaler Sommerküche unterstreicht. In unserem Dessert wird er mit gepopptem Mais, Limette und Begonie kombiniert. Dadurch wird das grüne Aroma der zartsauren, dennoch lieblichen Frucht unterstrichen und mit ordentlich Textur umspielt.

Nun kennen Sie Anfang und Ende unseres ​kommende Menüs​. Dazwischen werden wir Sie mit Bretonischem Seeteufel (in mediterranem Stil), Lobenhausener Kräuterseitlingen (Umami) und Schwäbisch-Hällischem Landschwein (mit Trüffeln und Weißen Bohnen!!) beglücken!

Zum Schluss noch ein Event-Hinweis: Am 9. August wird Heiner Bohnet aushäusig kochen und zwar ab 14 Uhr im ​Weingut Heid​ in Fellbach bei Stuttgart. Aus den aromatischen Weinbergtomaten kreiert er feine, schmackhafte Gerichte in kleinen Gängen. Dazu servieren Heids sorgfältig abgestimmte Weine aus ihrem Keller sowie einige Raritäten aus der Schatzkammer. Alle weiteren Infos für den genussvollen Sommernachmittag in entspannter Genießer-Atmosphäre finden Sie ​auf der Webseite des Weingut Markus Heid​.

Seien Sie gespannt und lassen Sie sich von unseren Köstlichkeiten erfrischen!

Neue Kurse!Aufgrund der fulminanten Nachfrage und des großen Erfolgs, bieten wir im Herbst 2026 neue Koch- und Backkurse...
19/07/2026

Neue Kurse!

Aufgrund der fulminanten Nachfrage und des großen Erfolgs, bieten wir im Herbst 2026 neue Koch- und Backkurse an. Bei beiden Kurstypen gibt Ihnen Heiner Bohnet einen tiefen Einblick in das kulinarische Handwerk.

Im KOCHKURS bereiten Sie ein Vier-Gänge-Menü zu, das Sie anrichten und dann – gerne auch mit Begleitpersonen – in der Kochgruppe genießen werden. Bereichert wird der Abend von einem Apéro und den passenden Weinen.
Kosten: 248 Euro; pro Teilnehmer bis zu drei Begleitpersonen: je 138 Euro

Der BACKKURS führt Sie in die Welt des Sauerteigs ein. Auch bereits geübte Bäcker kommen auf Ihre Kosten: für die perfekte Kruste, eine saftige Krume und luftige Porung warten viele Tipps auf Sie. Die Gehzeiten des Teiges nutzen wir für einige raffinierte Rezepte “aufs Brot”. Im Anschluss wird alles mit begleitenden Getränken verköstigt.
Kosten: 190 Euro.

Bitte melden Sie sich telefonisch oder per Email an und nennen Sie die Kursnummer:

KoKu1:
Dienstag, 08.09.2026, Beginn: 16:00, Essen: 19:30, Ende: ca. 22:00

BaKu1:
Mittwoch, 09.09.2026, Beginn: 16:00, Ende: ca. 21:00

KoKu2:
Freitag, 11.09.2026, Beginn: 16:00, Essen: 19:30, Ende: ca. 22:00

BaKu2:
Samstag, 12.09.2026, Beginn: 09:00, Ende ca. 14:00

KoKu3:
Sonntag, 13.09.2026, Beginn: 09:00, Essen: 12:30, Ende: ca. 15:00

Alle Infos finde Sie auch hier:
https://goldene-sonne.com/events/

O sole d'oroDie italienische Küche ist für viele Deutsche eine zweite kulinarische Heimat – für manche vielleicht sogar ...
19/07/2026

O sole d'oro

Die italienische Küche ist für viele Deutsche eine zweite kulinarische Heimat – für manche vielleicht sogar die erste, gemessen an Häufigkeit und Zuneigung. Umso mehr freuen wir uns, Sie in der kommenden Woche auf eine ​genussvolle Reise​ durch die vielfältigen Regionen Italiens mitzunehmen. Natürlich in der Handschrift der Goldenen Sonne... Die Weinbegleitung ist dabei etwas ganz besonderes – eigens für dieses Menü haben wir zahlreiche neue Importe ausgewählt.

Den Auftakt bildet der Aperitivo mit einem kleinen Stuzzichino als Salute aus der Küche. Anschließend servieren wir einen Bio-Büffelmilchmozzarella aus seiner Heimat Kampanien, wo er eine lange Tradition aufweist, begleitet von sonnengereiften Ochsenherztomaten und einer fein balancierten Reduktion aus Balsamico und Erdbeeren – ein Klassiker, der von der Qualität seiner Zutaten lebt.

Zum Fischgang trifft Knurrhahn auf getrockneten Meeräschenrogen. Ein aromatischer Sugo mit Bohnenkraut und dezenter Schärfe verleiht dem festen Fleisch des Atlantikfisches mediterranes Flair.

Als klassisches Primo darf selbstverständlich frische Pasta nicht fehlen. Unsere handgefertigten Ravioli sind mit Steinpilzen und Lauchzwiebeln gefüllt und werden mit gereiftem Pecorino vollendet – schlicht, aromatisch und ganz der italienischen Tradition verpflichtet.

Es folgt eine Tagliata di Manzo: rosa gebratener Rinderrücken, begleitet von zarten Zucchini, Rosmarin und einer intensiv reduzierten Jus. Ein Gang, der, wie Sie bereits wissen, nach einem Glas Le Lucciole von Chiara Condello verlangt.

Statt eines klassischen Käse-Assortiments servieren wir den Blu di Capra der Sennerei ​casArrigoni​ aus dem Taleggio-Tal. Der charaktervolle Ziegenblauschimmelkäse wird von Quitte und Holunder begleitet, deren fruchtige Frische seine feine Würze harmonisch unterstreicht.

Zum Abschluss erwartet Sie Pfirsich mit Zabaione – der luftig aufgeschlagenen Weinschaumcreme Italiens. Mandel und Zitronenverbene verleihen dem Dessert duftende Grandezza.
So stellen wir uns das Dolce Vita all'italiana bei uns vor – und freuen uns auf Sie!

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis anderer Art: Unsere Koch- und Backkurse kehren zurück! Nachdem sie im vergangenen Jahr auf so große Resonanz gestoßen sind, dürfen wir Ihnen neue Termine anbieten. Alle Informationen, auch zu unserer Sommerterrasse, finden Sie auf der ​Eventsseite unserer Homepage.

Adresse

Vorstadt 2
Neuenstein
74632

Öffnungszeiten

Dienstag 18:00 - 23:00
Mittwoch 18:00 - 23:00
Donnerstag 18:00 - 23:00
Freitag 18:00 - 23:00
Samstag 18:00 - 23:00

Telefon

+4979429290614

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