28/05/2023
Positive Wirkungen bei CannabisladenEs gibt einige Studien, die positive Effekte von Cannabis und seinen Inhaltsstoffen THC und CBD auf verschiedene Erkrankungen und Symptome zeigen. Allerdings sind viele dieser Studien noch nicht ausreichend aussagekräftig oder abgesichert. Hier sind einige Beispiele für positive Studien über Cannabis:
Cannabis kann bei chronischen Schmerzen helfen, vor allem bei neuropathischen Schmerzen, die durch Nervenschäden verursacht werden1. Eine Meta-Analyse von 28 Studien ergab, dass Cannabis oder Cannabinoide eine moderate Schmerzlinderung bewirken können1.
Cannabis kann bei Übelkeit und Erbrechen helfen, die durch Chemotherapie ausgelöst werden1. Eine Meta-Analyse von 23 Studien ergab, dass Cannabis oder Cannabinoide wirksamer als Placebo oder konventionelle Antiemetika waren1.
Cannabis kann bei Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust helfen, die bei HIV-Patienten auftreten1. Alle bisher veröffentlichten Studien haben eine positive Wirkung von Dronabinol (ein synthetisches THC) und gerauchtem Cannabis auf den Appetit und das Körpergewicht gezeigt2.
Cannabis kann bei Spastik helfen, die bei Multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzungen auftritt1. Eine Meta-Analyse von 17 Studien ergab, dass Cannabis oder Cannabinoide eine moderate Verbesserung der Spastik bewirken können1.
CBD kann bei Epilepsie helfen, vor allem bei seltenen und schwer behandelbaren Formen wie dem Dravet-Syndrom oder dem Lennox-Gastaut-Syndrom1. Mehrere randomisierte kontrollierte Studien haben gezeigt, dass CBD die Anfallshäufigkeit signifikant reduzieren kann1.
Weitere positive Hinweise gibt es für die Anwendung von Cannabis oder Cannabinoiden bei Schlafstörungen, Angststörungen, posttraumatischer Belastungsstörung, Tourette-Syndrom, Glaukom und entzündlichen Darmerkrankungen.
Quellen 2. aerzteblatt.de
3. bundesgesundheitsministerium.de