Bistro anderswo

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Bistro anderswo Frische Küche mit französischen Touch im Wohnzimmer Atmosphäre, willkommen in den Ratsstuben anderswo

🔪 TATORT ANDERSWO – VIER VERDÄCHTIGE, EIN KÜCHENCHEF UND KEINE SPUR VON REUE.Ein kulinarischer Kriminalfall aus den Rats...
16/10/2026

🔪 TATORT ANDERSWO – VIER VERDÄCHTIGE, EIN KÜCHENCHEF UND KEINE SPUR VON REUE.

Ein kulinarischer Kriminalfall aus den Ratsstuben ANDERSWO.

Es war ein ganz gewöhnlicher Morgen in Mendig.

Die Straßen waren ruhig. Der Marktplatz lag friedlich da. Irgendwo wurde ein Kaffee gekocht, irgendwo eine Ehe diskutiert und irgendwo beschloss ein Mensch, ab heute endlich gesünder zu leben.

Ein tragischer Entschluss, wie sich später herausstellen sollte.

Denn in der Küche der Ratsstuben ANDERSWO geschahen zu diesem Zeitpunkt Dinge, die in einem ordentlichen Kriminalroman mindestens drei Ermittler, zwei Gerichtsmediziner und einen nervösen Staatsanwalt beschäftigt hätten.

Der erste Verdächtige: ein Wildschwein.

Es kam aus der Eifel. Ein anständiges Wildschwein, vermutlich mit Familie, Freunden und einem überschaubaren Interesse an französischer Kochkunst.

Sein letzter bekannter Aufenthaltsort: ein großer Schmortopf.

Dort lag es nun, umgeben von reichlich Gemüse, in kräftigem Rotwein, und wurde über Stunden bei niedriger Temperatur verhört.

Es schwieg.

Wir schenkten Rotwein nach.

Es schwieg weiter.

Irgendwann war es butterzart.

Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Dazu gibt es hausgemachten Apfelrotkohl und frisch geschabte Spätzle. Denn selbst bei einem Kapitalverbrechen sollte man auf anständige Beilagen achten.

Der zweite Fall: das Schwein mit der doppelten Identität.

Ein Eifeler Landschwein.

Bodenständig. Ehrlich. Ohne Instagram-Kanal.

Und nun taucht es gleich zweimal auf unserer neuen Empfehlungskarte auf.

Einmal als hausgemachte Sülze. Einmal als französisch inspirierte Landpastete.

Zwei Identitäten, ein gemeinsamer Teller.

Die Spur führt zu knusprigen Bratkartoffeln, Remouladensoße und einem kleinen Beilagensalat.

Die Staatsanwaltschaft spricht von organisierter Genusskriminalität.

Wir sprechen von traditionellem Küchenhandwerk.

Ein kleiner, aber juristisch nicht ganz unwesentlicher Unterschied.

Der dritte Verdächtige: ein Kürbis.

Äußerlich vollkommen harmlos.

Orange. Rund. Freundlich.

So sehen übrigens auch manche Menschen aus, bevor sie anfangen, Restaurantbewertungen zu schreiben.

Unser Hokkaido hatte jedenfalls ein Geheimnis.

Er unterhielt Beziehungen zu Ingwer, Knoblauch, Curry und Orangensaft.

Eine ausgesprochen internationale Gesellschaft.

Wir haben alle zusammen in einen Topf gesteckt.

Was dabei herauskam, war eine herrlich aromatische Kürbissuppe, die selbst einem hartgesottenen Ermittler ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern würde.

Vorausgesetzt, er besitzt noch Geschmacksknospen.

Und dann war da noch der vierte Fall.

Der Grillteller.

Ein alter Bekannter der Polizei.

Mehrfach auffällig geworden wegen schwerer Verführung, wiederholter Appetitanstiftung und dem vollständigen Verschwinden sämtlicher Beilagen.

Schwein und Rind. Pommes frites. Speckböhnchen. Kräuterbutter. Pfeffersoße. Ein knackiger Salat.

Ein Wiederholungstäter.

Wir haben ernsthaft überlegt, ihn von der Karte zu nehmen.

Aber was soll man machen, wenn die Gäste ihn immer wieder verlangen?

Manche Verbrechen lassen sich eben nicht verhindern.

Man kann sie nur mit einem guten Glas Wein begleiten.

⸻

Und jetzt kommt das eigentlich Erschütternde an dieser Geschichte.

Wir haben unser Oktoberfest beendet.

Die Haxen haben ihren Dienst getan, die bayerische Gemütlichkeit durfte wieder nach Hause, und in unserer Küche kehrt langsam der ganz normale Wahnsinn zurück.

Wobei „normal“ bei uns ein dehnbarer Begriff ist.

Wir haben deshalb beschlossen, unsere bisherige Tageskarte umzubenennen.

Sie heißt ab sofort:

DER KÜCHENCHEF EMPFIEHLT
Les Suggestions du Chef

Das klingt natürlich vornehm.

Fast so, als würde der Küchenchef morgens mit einer weißen Rose im Knopfloch durch die Küche schweben und seinen Mitarbeitern auf Französisch zuflüstern, welche kulinarischen Wunder heute entstehen sollen.

Die Wirklichkeit ist etwas weniger romantisch.

Da stehen Töpfe auf dem Herd, da wird geschnippelt, gerührt, abgeschmeckt, geflucht, wieder abgeschmeckt und manchmal ein Gespräch geführt, das man besser nicht vor einem Staatsanwalt wiederholen sollte.

Aber am Ende soll etwas auf dem Teller liegen, das wir mit gutem Gewissen servieren können.

Etwas, das nach Handwerk schmeckt.

Nach Zeit.

Nach Liebe zum Beruf.

Und nicht nach einer industriellen Großküche, in der ein Plastikbeutel aufgeschnitten wird und anschließend jemand behauptet, das sei die Spezialität des Hauses.

Liebe Gäste,

wir wissen, dass draußen gerade alles teurer, hektischer und gelegentlich auch ein bisschen verrückter wird.

Wir können die Welt nicht reparieren.

Wir können auch nicht verhindern, dass sich manche Menschen schon morgens über Dinge aufregen, die sie abends längst wieder vergessen haben.

Aber wir können euch einen Tisch decken.

Mit einer ordentlichen Serviette, einem guten Glas Wein, einem freundlichen Lächeln und etwas richtig Gutem zu essen.

Wir können euch für ein paar Stunden den Alltag vom Hals halten.

Und wenn ihr bei uns sitzt, lacht, genießt und irgendwann sagt: „Ach, war das wieder schön“ – dann haben wir unseren Job gemacht.

Denn Gastronomie ist für uns nicht einfach das möglichst schnelle Befüllen menschlicher Mägen.

Dafür gibt es andere Einrichtungen.

Wir möchten, dass ihr euch wohlfühlt.

Dass ihr wiederkommt.

Und dass ihr beim Nachhausegehen vielleicht schon überlegt, was ihr beim nächsten Mal essen werdet.

Der Fall ist also noch lange nicht abgeschlossen.

Die vier Verdächtigen stehen ab sofort auf unserer neuen Empfehlungskarte.

Die Beweismittel werden frisch zubereitet.

Die Zeugen sitzen an unseren Tischen.

Und die einzige Strafe, die euch bei uns droht, ist die Erkenntnis, dass ihr eigentlich längst satt seid – aber trotzdem noch über ein Dessert nachdenkt.

RATSSTUBEN ANDERSWO
Marktplatz 5 · Mendig

Hier wird noch gekocht. Mit Leidenschaft, mit Handwerk und gelegentlich mit einem Humor, für den andere Menschen einen Anwalt benötigen.

Wir freuen uns auf euch.

Und keine Sorge:

Bei uns wird niemand verhört.

Höchstens gefragt, ob es geschmeckt hat.

Eure Mannschaft der Ratsstuben ANDERSWO ❤️

🚨 ACHTUNG, MENDIG! DIE PANIERTE DREIFALTIGKEIT IST ZURÜCK! 🚨Es gibt Menschen, die finden ihren inneren Frieden beim Yoga...
15/10/2026

🚨 ACHTUNG, MENDIG! DIE PANIERTE DREIFALTIGKEIT IST ZURÜCK! 🚨

Es gibt Menschen, die finden ihren inneren Frieden beim Yoga. Andere meditieren, umarmen Bäume oder trinken morgens lauwarmes Wasser mit Zitrone.

Wir haben es auch versucht.

Aber spätestens beim dritten Sonnengruß lag wieder ein Schweineschnitzel auf dem Schneidebrett.

DONNERSTAG IST SCHNITZELABEND IM ANDERSWO! 🥳

Und diesmal haben wir drei Kandidaten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Drei Charaktere, drei Lebensphilosophien und vermutlich drei sehr gute Gründe, die guten Vorsätze auf Freitag zu verschieben.

☀️ SCHNITZEL „SOLEIL“ – DIE SONNE GEHT AUF. AUCH WENN ES DRAUSSEN REGNET.

Ein großes, goldgelb gebackenes Schweineschnitzel. Darauf eine warme, sorgfältig geschälte und entkernte Tomatenhälfte. Und darüber ergießt sich eine herrlich cremige, pikant-scharfe Sauce Hollandaise.

Dazu Pommes frites und ein frischer Beilagensalat.

Das Ganze sieht nicht nur nach Sonnenschein aus. Es schmeckt auch nach einem kleinen Urlaub, bei dem man sich ausnahmsweise nicht mit Sonnencreme einschmieren muss.

Die Hollandaise bringt die nötige Schärfe mit. Nicht so viel, dass man die Feuerwehr rufen müsste. Aber genug, damit der Kreislauf merkt, dass er noch gebraucht wird.

SCHNI-PO-SA – DER MANN, DER MYTHOS, DIE LEGENDE.

Manche Dinge ändern sich nie.

Die Sonne geht im Osten auf. Die Steuer kommt zuverlässig. Und irgendwann fragt wieder jemand nach unserem Schni-Po-Sa.

Ein großes, goldgelb gebackenes Schweineschnitzel, knusprige Pommes frites, frischer Salat und unsere Senfsauce.

Keine Experimente. Keine philosophischen Diskussionen. Keine Zutaten, deren Namen man erst bei Wikipedia nachschlagen muss.

Einfach ein ordentliches Schnitzel, wie es sich gehört.

Wir haben überlegt, es von der Karte zu nehmen.

Dann haben wir an die möglichen Unruhen gedacht.

SCHNITZEL „PARMESAN“ – WENN ITALIEN EIN SCHWEINESCHNITZEL ADOPTIERT. 🇮🇹

Jetzt wird es international.

Ein großes, goldgelb gebackenes Schweineschnitzel trifft auf cremige Parmesan-Käsesauce und macht es sich auf einem Bett aus Pasta mit Pesto gemütlich.

Das ist keine flüchtige Urlaubsbekanntschaft.

Das ist eine ernsthafte Beziehung.

Eine von diesen Beziehungen, bei denen man schon nach dem ersten Bissen weiß: Das könnte etwas Längeres werden.

Und wenn anschließend jemand behauptet, er hätte eigentlich nur eine Kleinigkeit essen wollen, dann glauben wir ihm das selbstverständlich.

Wir sind Gastronomen. Wir müssen beruflich sehr oft so tun, als würden wir alles glauben.

⸻

❤️ UND JETZT MAL GANZ OHNE QUATSCH.

Ein guter Abend braucht manchmal gar nicht viel.

Einen schön gedeckten Tisch. Menschen, mit denen man gerne zusammensitzt. Ein freundliches Lächeln aus dem Service. Ein Glas Wein, wenn man mag. Und etwas richtig Gutes auf dem Teller.

Dafür stehen wir in unserer Küche.

Und dafür steht unsere gesamte Mannschaft, die jeden Tag dafür sorgt, dass aus einem einfachen Restaurantbesuch ein schöner Abend wird.

Übrigens: Wer keine Lust auf Schnitzel hat, darf trotzdem kommen. Unsere reguläre Speisekarte gibt es selbstverständlich auch. Wir sind schließlich ein Restaurant und keine panierte Glaubensgemeinschaft.

📅 Donnerstag, 15. Oktober 2026
🕠 Ab 17:30 Uhr – nur abends
📍 Ratsstuben ANDERSWO
Marktplatz 5 · 56743 Mendig

☎️ Reservierung telefonisch empfohlen!
Erreichbar von 11:00 bis 14:00 Uhr und von 17:30 bis 22:00 Uhr.

Und jetzt mal unter uns:

Man kann sein Leben lang nach dem Glück suchen.

Man kann aber auch einfach am Donnerstag ins ANDERSWO kommen.

Man kann nicht alle Probleme lösen. Aber man kann sie panieren.

❤️ Eure Mannschaft von den Ratsstuben ANDERSWO

Gute Küche. Schlechte Vorsätze. Und ein Koch, der immer noch glaubt, dass drei Schnitzel eine ausgewogene Ernährung ergeben.

🍽️ NEUE WOCHE. NEUES GLÜCK.UND DER SCHNELLE TELLER IST WIEDER DA!Es gibt Menschen, die verbringen ihre Mittagspause dami...
14/10/2026

🍽️ NEUE WOCHE. NEUES GLÜCK.
UND DER SCHNELLE TELLER IST WIEDER DA!

Es gibt Menschen, die verbringen ihre Mittagspause damit, auf ein trockenes Brötchen zu starren.

Andere sitzen im Auto, essen irgendetwas aus einer Plastikverpackung und versuchen verzweifelt, mit einer Hand die Mayonnaise vom Lenkrad zu wischen.

Und wieder andere behaupten, sie hätten mittags überhaupt keinen Hunger.

Diese Menschen machen uns Sorgen.

Ernsthafte Sorgen. 😂

Denn irgendwo zwischen Termindruck, Telefonterror, schlechter Laune und der täglichen Frage, warum eigentlich alle Menschen gleichzeitig etwas von einem wollen, sollte doch wenigstens eine Sache funktionieren:

DAS MIT DEM ESSEN!

Und genau da kommen wir ins Spiel.

Wir können eure Schwiegermutter nicht ändern.
Wir können euren Chef nicht erziehen.
Und wir können auch nicht verhindern, dass morgens um 7:30 Uhr schon der erste Vollidiot anruft.

Aber wir können kochen.

Und das machen wir diese Woche wieder mit einer Mischung aus italienischer Lebensfreude, bayerischer Bodenständigkeit und einer kulinarischen Idee, bei der selbst ein französischer Koch kurz sein Weinglas abstellen muss.

Voilà! 🇫🇷

🍝 SPAGHETTI MIT ROTER LINSEN-CARBONARA

Eine herzhafte Interpretation des italienischen Klassikers mit roten Linsen und Spaghetti.

Die Italiener werden jetzt möglicherweise nervös.

Irgendwo in Rom fällt vermutlich gerade eine Nonna vom Stuhl, weil jemand das Wort Carbonara in Verbindung mit Linsen ausgesprochen hat.

Aber wir finden:
Man darf Traditionen lieben und trotzdem gelegentlich etwas Neues ausprobieren.

Solange es schmeckt.

Und genau darum geht es schließlich.

🍳 BAYERISCHER LEBERKÄSE MIT SPIEGELEI

Gebratener Leberkäse mit Spiegelei und Salzkartoffeln, dazu ein kleiner Beilagensalat mit unserem Hausdressing.

Keine Experimente.
Keine philosophischen Diskussionen.
Kein Schaum von irgendetwas, das vorher drei Tage bei Vollmond fermentiert wurde.

Einfach ehrliches, deftiges Essen.

So, wie man es früher gemacht hat, bevor jemand auf die Idee kam, ein einzelnes Radieschen auf einen riesigen Teller zu legen und das Ganze als kulinarische Offenbarung zu verkaufen.

Manchmal braucht der Mensch eben keinen Sternekoch.

Manchmal braucht er einfach Leberkäse.

🥖 GERÖSTETES BAUERNBROT MIT PESTO-NUDELSALAT

Knusprig geröstetes Bauernbrot, belegt mit aromatischem Nudelsalat in Basilikumpesto, dazu ein kleiner Beilagensalat mit unserem Hausdressing.

Nudelsalat auf Brot?

Ja.

Warum nicht?

Andere Menschen legen Ananas auf Pizza und behaupten anschließend, sie hätten die italienische Küche bereichert.

Wir bleiben wenigstens auf dem Boden der Tatsachen.

Und auf dem Bauernbrot. 😂

Knusprig, frisch, aromatisch und mal etwas ganz anderes.

Man muss schließlich nicht jeden Tag dasselbe essen.

Außer man ist unser Dackel.
Der findet Wiederholungen grundsätzlich hervorragend.

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🍽️ UNSER SCHNELLER TELLER
MITTWOCH BIS FREITAG
12:00–14:00 UHR

📍 Ratsstuben ANDERSWO
Marktplatz 5 · Mendig

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Und jetzt mal ganz unter uns:

Eine Mittagspause ist keine lästige Unterbrechung des Arbeitstages.

Sie ist die Gelegenheit, sich hinzusetzen, durchzuatmen, etwas Ordentliches zu essen und für einen kurzen Moment nicht für sämtliche Probleme dieser Welt zuständig zu sein.

Bei uns dürft ihr einfach Gäste sein.

Ihr müsst nichts vorbereiten.
Nichts anrichten.
Nicht spülen.
Und hinterher auch nicht die Küche aufräumen.

Das übernehmen wir.

Freiwillig sogar.

Gut, manchmal fragen wir uns selbst, warum. 😂

Aber dann sitzt da jemand, genießt sein Essen, lächelt zufrieden und sagt beim Gehen:

„Das war richtig lecker.“

Und plötzlich wissen wir wieder, warum wir diesen ganzen gastronomischen Wahnsinn jeden Tag veranstalten.

Nicht wegen der großen Worte.

Sondern wegen dieser kleinen Momente.

Wegen euch. ❤️

Also kommt vorbei.
Bringt Hunger mit.
Lasst den Alltag draußen stehen.

Und falls ihr euren Chef mitbringt, benehmt euch bitte anständig.

Wir versuchen es schließlich auch.

Meistens.

Bon appétit, ihr Lieben! 🇫🇷❤️

Euer Team vom
RATSSTUBEN ANDERSWO

Wo die Welt draußen verrücktspielen darf.
Drinnen wird erst mal gegessen.

TAGEBUCH EINES GASTRONOMENOder: Der Kalte Krieg ist vorbei. Bei uns klingelt er noch.Es gibt ein Geräusch in unserer Küc...
09/10/2026

TAGEBUCH EINES GASTRONOMEN

Oder: Der Kalte Krieg ist vorbei. Bei uns klingelt er noch.

Es gibt ein Geräusch in unserer Küche, bei dem selbst gestandene Köche kurz überlegen, ob sie nicht doch lieber Florist geworden wären.

Nein, es ist nicht der Feueralarm.

Es ist unser Telefon.

Dieses kleine, völlig unschuldig aussehende Scheißding verbindet unsere Küche unten mit dem Service ganz oben.

Früher gab es den berühmten Heißen Draht zwischen Washington und Moskau. Wenn der benutzt wurde, stand möglicherweise der Dritte Weltkrieg vor der Tür.

Wir haben auch so etwas.

Unser Telefon ist zwar nicht rot, aber das macht es keinen Deut ungefährlicher.

Denn wenn es klingelt, wissen wir: Irgendwo ist gerade der Frieden gescheitert.

RRRRRING!

Die Küche erstarrt.

Ein Blick nach links. Einer nach rechts.

Wer geht ran?

Vielleicht hört es von alleine auf.

Tut es nicht.

„Küche?“

Und dann beginnt das gastronomische Kriegsroulette.

„Wo bleibt Tisch fünf?“

„Tisch acht hat sich umentschieden!“

„Das Essen geht wieder runter!“

„Wir brauchen noch Pommes! Habe ich vergessen zu bonieren!“

Natürlich. Die Pommes werden umgehend aus unserem geheimen unterirdischen Kartoffelbunker mobilisiert.

Manchmal verstehen wir auch nur Wortfetzen.

„Tisch sieben … umgestellt … Gast … dringend …“

Das klingt wie ein abgefangener Funkspruch des sowjetischen Geheimdienstes.

Und dann kommt der Satz, bei dem mir regelmäßig die Seele aus dem Körper fährt:

„Ist der Chef gerade in der Nähe?“

Nein. Der Chef sitzt gerade mit einem Cocktail auf den Malediven und lässt sich die Füße massieren.

Natürlich bin ich da!

„Mariooooo! Telefon!“

Also alles stehen lassen. Zum Hörer rennen.

„Ja?“

„Kannst du mal hochkommen?“

Selbstverständlich.

Andere Menschen bezahlen für ein Fitnessstudio. Ich habe mehrere Stockwerke und einen Service, der mich gelegentlich wie einen schlecht erzogenen Aufzug benutzt.

Oben klären wir, was zu klären ist. Freundlich, professionell, mit einem Lächeln.

Wieder runter. Zurück an den Herd.

RRRRRING!

„Wir brauchen Crushed Ice. Sofort!“

Eis.

Gefrorenes Wasser.

Für die Longdrinks.

Während unten die Pfannen glühen, droht oben ein Gin Tonic seine gesellschaftliche Stellung zu verlieren.

Also Eis nach oben.

Natürlich.

Denn wir sind eine Mannschaft. Und am Ende soll jeder Gast einen schönen Abend haben.

Aber manchmal frage ich mich, ob dieses Telefon nachts heimlich mit dem Teufel telefoniert und die nächsten Einsätze bespricht.

Vielleicht sollten wir es umbenennen.

Luzifer.

Beelzebub.

Oder einfach „Service“.

Das ist kürzer.

⸻

UND DANN WAR DA NOCH DIE SCHNITZELINVASION …

Donnerstag. Schnitzelabend. Restlos ausgebucht.

Wir hatten vorbereitet, als würde am nächsten Morgen Napoleon persönlich mit seiner gesamten Armee vor Mendig stehen.

Mit Nachschlag für die Preußen.

Man muss schließlich auch im Krieg gastfreundlich bleiben.

Es wurde geklopft, paniert und gebraten, bis selbst die Panierstraße vermutlich einen Betriebsrat gründen wollte.

Unsere Mannschaft arbeitete wie ein Uhrwerk. Die Gäste aßen. Die Teller kamen leer zurück.

Und dann geschah etwas, das in der Gastronomie ungefähr so selten vorkommt wie ein Steuerbescheid mit einem Liebesbrief:

Es blieben Schnitzel übrig.

Zehn Stück.

Und wisst ihr, wer die bekommen hat?

Unsere eigene Mannschaft.

Zum ersten Mal konnten diejenigen, die diese Schnitzel für unsere Gäste zubereiten, selbst gemeinsam probieren, was da Abend für Abend aus unserer Küche kommt.

Und plötzlich saßen da Menschen, die sonst immer nur für andere kochen, selbst vor einem Teller.

Das war tatsächlich schön.

Fast schon sentimental.

Ich hätte beinahe eine kleine Rede gehalten.

Aber bevor jemand vor Rührung anfängt zu weinen, belassen wir es lieber dabei:

Manchmal ist das schönste Schnitzel des Abends das, das endlich die eigene Mannschaft essen darf.

Und während wir so dasaßen, zufrieden, satt und für einen winzigen Augenblick mit der Welt versöhnt, fiel mein Blick auf dieses kleine Gerät an der Wand.

Es schwieg.

Ich schwöre euch, es hat uns beobachtet.

Vielleicht wartete es nur auf den richtigen Moment.

Vielleicht plante es bereits den nächsten Angriff.

Vielleicht hatte es auch einfach nur keinen Empfang.

Eines weiß ich jedenfalls:

Der Kalte Krieg ist vorbei.

Bei uns in der Küche hat das offenbar noch keiner dem Telefon gesagt.

Herzlichst aus den Ratsstuben ANDERSWO.

Wo wir mit Leidenschaft kochen, mit Herz Gastgeber sind und bei jedem Klingeln kurz die NATO-Alarmstufe überprüfen.

🚧 ACHTUNG, MENDIG! SCHWERES GERÄT IM EINSATZ! 🚧DONNERSTAG, 8. OKTOBER 2026 – NUR ABENDS!Sehr geehrte Damen und Herren,wi...
08/10/2026

🚧 ACHTUNG, MENDIG! SCHWERES GERÄT IM EINSATZ! 🚧

DONNERSTAG, 8. OKTOBER 2026 – NUR ABENDS!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass es heute Abend in den Ratsstuben ANDERSWO zu erheblichen Aktivitäten kommen wird.

Die Fleischklopfer sind überprüft.
Die Pfannen stehen unter Spannung.
Das Paniermehl wurde in Stellung gebracht.
Und der Koch hat heute Morgen schon wieder dieses verdächtige Grinsen im Gesicht.

Es ist SCHNITZELDONNERSTAG!

Drei Kandidaten. Drei völlig unterschiedliche Charaktere. Und keiner davon hat vor, sich anständig zu benehmen.

⸻

🥇 DER UNKAPUTTBARE – UNSER SCHNI-PO-SA

Wir haben es versucht.

Wir haben neue Gerichte erfunden, experimentiert, kombiniert, französisiert und wahrscheinlich zwischendurch auch ein bisschen den Verstand verloren.

Aber einer kommt immer wieder.

Schni-Po-Sa.

Schnitzel. Pommes. Salat. Dazu unsere Senfsauce.

Ein großes, goldgelb gebackenes Schweineschnitzel, knusprig und ehrlich.

Keine kulinarische Weltreise. Keine komplizierte Liebesgeschichte.

Einfach ein Schnitzel, das weiß, was es will.

Und unsere Gäste offensichtlich auch.

Wir könnten es vermutlich von der Karte streichen.

Aber wir möchten das Gebäude gerne unbeschädigt behalten. 😈

⸻

🥈 DER HOCHSTAPLER – UNSER GESCHNITZELTES

Jetzt wird es interessant.

Ein großes Schweineschnitzel wird goldgelb gebacken, anschließend in feine Streifen geschnitten und auf einem richtig großen, bunten Blattsalat angerichtet.

Tomaten, Zwiebeln, unser Hausdressing und Pesto.

Obendrauf fein gewürfeltes, hart gekochtes Ei mit frischer Petersilie.

Und jetzt kommt der gefährliche Satz:

„Ich nehme heute nur einen Salat.“

Natürlich, mein Schatz.

Einen Salat.

Mit einem kompletten panierten Schweineschnitzel obendrauf.

Wir unterstützen selbstverständlich jede Form der gesunden Ernährung.

Solange sie paniert ist. 😂

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🥉 DER VERKLEIDUNGSKÜNSTLER – UNSER CRISPY-CHICKEN-SCHNITZELBURGER

Und jetzt haben wir ein Problem.

Ein Hähnchenschnitzel hat beschlossen, dass es kein gewöhnliches Schnitzel mehr sein möchte.

Es möchte Karriere machen.

Als Burger.

Knuspriges Hähnchenschnitzel, süß-saure Sauce, frische Tomaten und ein weiches Brioche-Brötchen.

Dazu Pommes frites und ein kleiner Beilagensalat.

Ein Burger, bei dem man sich fragt:

Soll ich ihn mit den Händen essen?
Mit Messer und Gabel?
Oder brauche ich eine Baugenehmigung?

Unsere Empfehlung:

Erst bestellen. Dann überlegen.

Und falls beim ersten Bissen etwas danebenfällt: Wir haben Servietten.

Für größere Schäden ist die Gebäudeversicherung zuständig. ❤️

⸻

🍷 UND JETZT NOCH ETWAS WICHTIGES!

Natürlich gibt es bei uns heute Abend nicht ausschließlich Schnitzel!

Unsere ganz normale Speisekarte bleibt selbstverständlich bestehen.

Wer lieber Fisch, Steak, etwas Vegetarisches oder einen unserer anderen Klassiker genießen möchte, ist genauso herzlich willkommen.

Wir sind schließlich ein Restaurant und keine panierte Zwangsveranstaltung.

Aber heute Abend haben die Schnitzel das Kommando übernommen.

Und wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid.

Kommt vorbei. Bringt Hunger mit. Bringt eure Liebsten mit. Oder jemanden, den ihr besonders gern habt und endlich mal ordentlich füttern möchtet.

Lasst euch bedienen, genießt den Abend, trinkt ein schönes Glas Wein und vergesst für ein paar Stunden, was draußen alles schiefläuft.

Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um glücklich zu sein.

Einen schönen Tisch.
Ein gutes Essen.
Ein bisschen Zeit.
Und Menschen, mit denen man gerne zusammen ist.

❤️ RESERVIERUNG EMPFOHLEN!

Bitte telefonisch reservieren, am besten zwischen 11 und 14 Uhr oder 17:30 und 22 Uhr.

📍 Ratsstuben ANDERSWO
Marktplatz 5 · 56743 Mendig

📅 Donnerstag, 8. Oktober 2026
🌙 Schnitzelabend ab 17:30 Uhr

Und denkt daran:

Man kann nicht alle Probleme lösen.
Aber man kann sie panieren.

Ratsstuben ANDERSWO – gute Küche, schlechte Vorsätze und manchmal ein Koch, der dringend beaufsichtigt werden müsste. 😈

🍽️ DER MITTWOCH IST WIEDER DA.UND DAMIT DIE FRAGE: WAS ESSEN WIR EIGENTLICH?Man könnte natürlich irgendwas essen.Ein bel...
07/10/2026

🍽️ DER MITTWOCH IST WIEDER DA.
UND DAMIT DIE FRAGE: WAS ESSEN WIR EIGENTLICH?

Man könnte natürlich irgendwas essen.

Ein belegtes Brötchen im Auto.
Etwas aus einer Plastikschale.
Oder diesen traurigen Joghurt, der seit Montag im Kühlschrank steht und inzwischen vermutlich einen eigenen Personalausweis beantragt hat.

Man könnte aber auch einfach mal Mittagspause machen.

Hinsetzen.
Jacke aus.
Besteck in die Hand.
Etwas Ordentliches auf den Teller bekommen.
Und für eine kleine Weile so tun, als hätte man sein Leben vollständig unter Kontrolle.

Genau dafür gibt’s unseren SCHNELLEN TELLER.

Und diese Woche haben wir wieder drei Kandidaten, die miteinander ungefähr so viel gemeinsam haben wie ein französischer Koch, ein Falafelstand und ein Tintenfisch am Mittelmeer.

Also eigentlich gar nichts.

Perfekt. 😂

🌿 GERÖSTETES BAUERNBROT MIT FALAFEL

Geröstetes Bauernbrot mit Basilikumpesto und knackigem Rohkostsalat, darauf heiße Falafel mit Joghurt-Kräutersauce. Dazu gibt’s einen kleinen Beilagensalat mit unserem Hausdressing.

Ja, vegetarisch.

Und nein, wir hängen deshalb jetzt keine Traumfänger ins Restaurant und fangen auch nicht an, euch beim Reinkommen mit Räucherstäbchen zu begrüßen.

Das Ding schmeckt einfach.

Auch Menschen, die Fleisch kennen.
Sogar solchen, die es regelmäßig essen. 😇

🍗 GESCHMORTE HÄHNCHEN-DRUMSTICKS IN GROBKÖRNIGER SENFSAUCE

Die kleinen Kollegen bekommen erst ordentlich Farbe und dürfen anschließend ganz gemütlich schmoren.

Keine Hektik.
Kein Stress.

Dazu eine cremige Sauce mit grobkörnigem Senf, Reis und ein kleiner Beilagensalat mit unserem Hausdressing.

Das ist kein Essen, das Kunst studiert hat.

Das will nicht interpretiert werden.
Das möchte gegessen werden.

Und wenn am Ende noch Senfsauce auf dem Teller liegt, dann nehmt Brot.

Wir erzählen es niemandem.

🦑 CALAMARI FRITTI AUF BUNTEM SALAT

Knusprige Calamari fritti auf einem bunten Salat mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Petersilie, dazu unser Hausdressing, Basilikumpesto und Knoblauchsauce.

Knackig, knusprig, frisch – und mit ausreichend Knoblauch, damit anschließend wenigstens niemand unnötig dicht neben euch steht.

Man muss schließlich auch die positiven Seiten sehen. 😏

──────────────

MITTWOCH BIS FREITAG
12:00–14:00 UHR

──────────────

Und genau deshalb machen wir den Schnellen Teller:

Nicht, damit aus einer Mittagspause ein Staatsakt wird.

Sondern damit man sich hinsetzt, etwas Frischgekochtes bekommt, ein bisschen quatscht, vielleicht einmal lacht und für eine Stunde einfach seine Ruhe hat.

Keine große Show.
Kein kulinarischer Zirkus.
Einfach Küche, wie wir sie mögen.

Mit Herz.
Mit Handwerk.
Mit ein bisschen Frankreich.
Und mit gerade genug Wahnsinn, damit es nicht langweilig wird. ❤️

Danach gehen wir alle wieder raus, sind freundlich zu unseren Mitmenschen, lächeln, sagen Bitte und Danke und benehmen uns wie vollständig sozialisierte Erwachsene.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Wobei …

Eierkuchen gibt’s diese Woche immer noch nicht. 😂

Bon appétit, ihr Lieben.
Euer Team vom ANDERSWO 🇫🇷❤️

☀️ LEUTE. MAL GANZ IM ERNST: WENN NICHT HEUTE – WANN DANN?Feiertag.Brutal schönes Wetter.Die Sonne scheint.Unsere Terras...
03/10/2026

☀️ LEUTE. MAL GANZ IM ERNST: WENN NICHT HEUTE – WANN DANN?

Feiertag.
Brutal schönes Wetter.
Die Sonne scheint.
Unsere Terrasse ist geöffnet.

Und seit heute gibt es bei uns:

Hausgemachten Zwiebelkuchen & Federweißer. 🍇

Jetzt könnte man natürlich zu Hause sitzen.

Man könnte die Spülmaschine ausräumen.
Den Keller aufräumen.
Irgendeine Schublade sortieren, die seit 2017 niemanden interessiert.

Man könnte aber auch einfach das Leben in Ruhe lassen.

Auf unsere Terrasse kommen.
Sich hinsetzen.
Ein Glas Federweißer bestellen.
Ein schönes Stück hausgemachten Zwiebelkuchen dazu.

Sonne im Gesicht.

Andere Leute beobachten und sich dabei selbstverständlich einreden, man würde überhaupt nicht gucken.

Sich bedienen lassen.

Noch einen Schluck nehmen.

Und irgendwann feststellen:

Eigentlich braucht ein guter Tag verdammt wenig.

Unser Zwiebelkuchen ist schön saftig, ordentlich mit Zwiebeln und ein bisschen Speck – so, wie man ihn seit Ewigkeiten macht und wie man ihn auch weiterhin machen sollte.

Kein Schäumchen.
Keine Dekonstruktion.
Keine Zwiebel, die drei Semester Kunstgeschichte studiert hat.

Einfach richtig guter Zwiebelkuchen.

Und dazu Federweißer.

Noch jung, ein bisschen wild und nicht ganz fertig.

Also praktisch der perfekte Begleiter fürs ANDERSWO. 😈

Und wer jetzt unbedingt unseren französischen Einschlag vermisst:

Quiche Lorraine ist schließlich auch nur Zwiebelkuchen, der irgendwann Französisch gelernt hat. 🇫🇷

Das Ganze gibt es ab heute und solange der Vorrat reicht.

Also macht heute Abend einfach mal nichts Vernünftiges.

Setzt euch raus.
Genießt die letzten warmen Sonnenstrahlen.
Esst. Trinkt. Guckt Leute. Erzählt Blödsinn. Bleibt ein bisschen länger als geplant.

Wir kümmern uns um den Rest.

Denn manchmal ist Luxus nicht Champagner, Kaviar und fünf Sterne.

Manchmal ist Luxus einfach:

Feiertag. Sonne. Terrasse. Zwiebelkuchen. Federweißer. Und keiner will etwas von einem.

Bon appétit! 🇫🇷

Eure Ratsstuben ANDERSWO
Marktplatz 5 · Mendig

P.S.: Küssen nach Zwiebelkuchen ist selbstverständlich erlaubt. Wir empfehlen aus Gründen der Chancengleichheit allerdings, dass beide davon essen. 😈

🇫🇷 MESDAMES ET MESSIEURS – heute müssen wir über einen kleinen Zwischenfall sprechen.Offenbar hat sich Bayern verlaufen....
02/10/2026

🇫🇷 MESDAMES ET MESSIEURS – heute müssen wir über einen kleinen Zwischenfall sprechen.

Offenbar hat sich Bayern verlaufen.

Anders können wir uns nicht erklären, warum plötzlich Weißwürste, Schweinshaxen und Leberknödel mitten zwischen französischem Charme, Eiffelturm und Bon appétit auf unserer Tageskarte stehen.

Aber wissen Sie was?

Die Franzosen essen auch Schwein.
Die Bayern trinken auch Wein.
Also werden wir das Problem schon irgendwie diplomatisch lösen.

Und deshalb wird es bei uns in den nächsten Tagen ein bisschen… sagen wir:

🇫🇷 Paris trifft München. 🇩🇪

Nur ohne Gipfeltreffen. Dafür mit ordentlich Soße.

Wir beginnen noch einigermaßen französisch gesittet mit unserer Hokkaido-Kürbissuppe – Ingwer, Knoblauch, Curry und Orangensaft. Warm, würzig und genau richtig, wenn draußen der Herbst langsam die Messer wetzt.

Danach ist allerdings Schluss mit vornehmer Zurückhaltung.

Es kommen zwei kräftige hausgemachte Leberknödel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree. Kein Schäumchen. Kein Klecks auf einem Teller von der Größe eines Wagenrads.
Essen. Richtiges Essen.

Für Menschen mit etwas weniger Platz im Maschinenraum gibt es Original Münchner Weißwürste mit süßem Händlmaier Senf und Baguette.

Oder, wie wir auf der Karte ganz vorsichtig formulieren:

Für den ganz, ganz kleinen Hunger oder als Vorspeise.

Und dann kommen sie.

Zwei kleine Schweinshaxen.

„Klein“ ist hierbei ein Begriff, über dessen Definition wir gegebenenfalls noch einmal sprechen müssen.

Dazu Sauerkraut, Semmelknödel und eine kräftige Schwarzbiersoße.

Da wird selbst der Eiffelturm kurz neidisch auf die Zugspitze.

Und weil man niemals ein Pferd erschießen sollte, das gerade sämtliche Rennen gewinnt, bleibt natürlich auch unser Grillteller dabei:

Schweinefilet und Rinderfilet, Speckböhnchen, Pommes frites, kleiner Salat, Pfeffersoße und Kräuterbutter.

Der läuft bei uns nämlich dermaßen gut, dass wir uns hüten werden, ihm wegen ein bisschen Oktoberfest die Kündigung zu schreiben.

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Also:

Bayern ist zu Gast im ANDERSWO.
Frankreich hat nichts dagegen.
Und wir schon gar nicht.

Vielleicht ist genau das Europa, wie wir es mögen:

Der eine bringt die Weißwurst.
Der andere den Wein.
Und am Ende sitzen alle zusammen am Tisch.

Bon appétit & an Guadn! 🇫🇷🇩🇪

Eure Ratsstuben ANDERSWO
Marktplatz 5 · Mendig

P.S.: Wer jetzt noch wissen möchte, ob man eine Weißwurst zuzelt oder schneidet: Bitte klären Sie das untereinander. Wir haben eine Küche zu führen. 😈

Adresse

Marktplatz 5
Mendig
56743

Öffnungszeiten

Mittwoch 12:00 - 14:00
17:30 - 22:00
Donnerstag 12:00 - 14:00
17:30 - 22:00
Freitag 12:00 - 14:00
17:30 - 22:00
Samstag 12:00 - 14:00
17:30 - 22:00
Sonntag 12:00 - 15:00
17:30 - 22:00

Telefon

026514951430

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