21/08/2026
Der Spreewald, wie er wirklich ist – jetzt auch in der ARD Mediathek.
In der Doku-Reihe "Wasserparadiese in Europa" widmet sich eine ganze Folge unserer Heimat. Sie erzählt, wie nach der letzten Eiszeit die Spree sich in der flachen Landschaft ausbreitete und ein weit verzweigtes Binnendelta entstand – mit unzähligen Wasserarmen, fruchtbaren Feuchtwiesen und Auenwäldern. Später gruben die Menschen ein ganzes Geflecht aus Kanälen und Gräben, reguliert von rund 200 Wehren und Schleusen. Die meisten Straßen hier sind Wasserstraßen, und wer die alten Kaupen erreichen will, braucht bis heute einen flachen Kahn – oft noch von Hand gestakt, mit einem Stab aus Eschenholz.
Die Aufnahmen zeigen das auf eine Weise, wie man es selten zu sehen bekommt: Rothirsche und Kraniche in den Niedermooren, unberührte Erlenwälder, der winterliche Wasserschlag, bei dem weite Teile des Spreewalds kontrolliert geflutet werden, um den Wiesen neue Nährstoffe zu geben. Wirklich sehenswert, wie viel Natur hier eingefangen wurde.
Wer den Trubel am Hafen in Lübbenau kennt, findet hier einen guten Einstieg in die andere Seite des Spreewaldes – die ruhige, die abseits der großen Anlegestellen liegt. Genau die Seite, die wir hier in Leipe jeden Tag erleben dürfen.
Wer Lust hat, kann reinschauen, link in den Kommentaren.
Laura und Zein
Ein Wasserlabyrinth aus Flussarmen, Kanälen und Wiesen: Der Spreewald ist Kulturlandschaft, Naturparadies und UNESCO-Biosphärenreservat – einzigartig im Südosten Brandenburgs.