27/05/2026
Das hören wir öfter, als man denkt. Nicht nur von Erwachsenen. Es sind die Kinder, die am stillsten leiden. Während die anderen Muffins, Croissants und Kuchen essen, schiebt das eigene Kind den leeren Teller ein bisschen zur Seite. Sagt nichts. Weil es gelernt hat, dass Nachfragen zu unangenehmen Blicken der anderen führt.
Die wenigsten Bäckereien backen nicht pflanzlich. Andere haben ein Alibi-Produkt, das am Ende des Tages noch da liegt, weil es die Notlösung ist. Der Grund ist nicht böse Absicht. Pflanzlich backen in einer Handwerksbäckerei ist aufwendig. Man kann nicht einfach Butter und Ei weglassen. Man muss Rezepturen komplett neu entwickeln. Texturen, die ohne tierische Fette halten. Geschmack, der nicht nach Ersatz schmeckt, sondern nach einer bewussten Entscheidung. Genau deshalb wird es so selten gemacht.
Bei uns in Heidelberg liegen pflanzliche Brote, Brötchen, Croissants, Kuchen und andere süße Stückchen jeden Tag in der Theke.
Nicht auf Vorbestellung.
Nicht als Sonderwunsch.
Einfach da. Alle unsere Brote und Brötchen sind ohnehin pflanzlich. Das Mehl kommt aus der Pfalz, unter 40 Kilometer von hier, zweimal die Woche frisch geliefert, nachweislich glyphosatfrei. Die Teigführung dauert bis zu 3 Tage. Wenn dein Kind hier vor der Theke steht, muss es nicht fragen, ob es etwas essen darf. Es darf einfach aussuchen.
Wie macht ihr das bei Kindergeburtstagen? Bringt ihr eigenes Gebäck mit, oder gibt es einen Bäcker, auf den ihr euch verlassen könnt?
Aus deiner regionalen
Familienbäckerei Riegler.
In Heidelberg seit 1765.