19/11/2023
Guten Abend Herr Frank Rosin,��erstmal Hut ab für Ihren Beitrag. Sie sprechen mir aus der Seele. Aber ich bitte Sie noch ein Beitrag für die ignoranten Menschen, die der Meinung sind, dass die MwSt. Senkung nicht an den Kunden weitergegeben wurde noch folgendes zu ergänzen:��Ja es stimmt, dass die Senkung teilweise nicht weitergegeben wurde, aber was ist mit den Energiekosten? Klar gab es eine Entlastung, aber trotz allem bleibt es bei fast das Doppelte an Kosten, was in einer Gastronomie extrem spürbar ist. Und auch nach der Mehrwertsteuererhöhung werden die Energiekosten auf den aktuellen Niveau bleiben und die Preisbremse wird bis Ende des Jahres begrenzt sein. ��Außerdem sind wie die Privateinkäufe auch unsere Einkaufspreise enorm gestiegen und werden auf dem aktuellen Level bleiben.��Hinzu kommt noch der Arbeitskräftemangel, wo man ggf. einen höheren qualifizierten Mitarbeiter in einer niedrigeren Rolle einstellen muss, aber trotzdem das Gehalt nach der Qualifikation des Mitarbeiters auszahlt.��Wer Bierlieferungsverträge während der Coronazeit hatte, musste am Jahresende mit Konventionalstrafen rechnen, da die Mindestabnahme nicht eingehalten werden konnte.��Wer Verträge für Tischwäsche hatte, musste trotzdem weiter zahlen, obwohl die Restaurants geschlossen waren.��Die Gastronomie Geräte bzw. Inventar sind ebenfalls um mindestens 50% im Anschaffungspreis gestiegen.��Das außer Haus Geschäft hat lange nicht das in Hausgeschäft abgedeckt.��Die letzteren Punkte wurden vielleicht durch die Coronahilfen abgedeckt, aber auch hier wurde von diesem Geld aus der Not heraus nichts beiseite gelegt und jetzt die Quittung kommt, dass die Steuer nun auf die Coronahilfen anfallen.��Leider wird es so kommen, dass die Preise steigen müssen, aber nicht, um sich zu bereichern, sondern weiter um das Überleben der Gastro zu kämpfen.��Bedauerlicherweise werden die Entscheidungen der verantwortlichen Regierung nicht klar durchdacht und es werden immer weniger Generationen von der Selbstständigkeit mit einer Gastronomie fernbleiben.
Und die Restaurantbesitzer werden die Leidtragenden sein, die sich alles nachsagen lassen müssen, aufgrund der Preiserhöhungen.
Ein Verbleib der Mehrwertsteuererhöhung, hätte uns und den Kunden all das erspart.
Vielen Dank an die verantwortlichen das ihr beachtet habt, dass es zu Umsatzeinbußen, Betriebsaufgaben, Insolvenzen, Jobverlusten und zugleich ein Anstieg der Arbeitslosigkeit vorprogrammiert ist.
Das ist eine fatale Entscheidung. ��Das San Marco Team aus Hürth