15/07/2026
Mischung ist nicht gleich Mischung! 🧐 Wenn du auf der Rückseite deiner Olivenölflasche das Kleingedruckte liest, stößt du oft auf einen Mix verschiedener Olivenöle. Aber Vorsicht: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.☝️
Es gibt zwei völlig verschiedene Welten beim Olivenöl-Blending:
❌ Die „Restepfanne“ (Industrieller Mix)
Steht auf dem Etikett nur vage „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“? Dann wurde hier oft billige Öle aus verschiedensten Regionen (oft Spanien, Tunesien, Griechenland) zusammengeschüttet.
Das Ziel: Geschmackliche Fehler zu kaschieren, das Öl extrem mild (oder auch: charakterlos) zu machen und den Preis zu drücken.
✨ Das „Cuvée“
Genau wie beim Wein mischen Spitzen-Produzenten ganz bewusst verschiedene Olivensorten, um deren verschiedene Charaktere zu einem harmonischen Gesamtbild zu vereinen.
Die Bitterkeit der einen Sorte fängt z.B. die Süße der anderen ab. So entsteht ein komplexes, stabiles Spitzenöl.
💡 Worauf du beim Kauf achten musst:
Ein hochwertiges Cuvée tarnt sich nicht! Gute Produzenten schreiben die genauen Olivensorten und die exakte Herkunftsregion (oft mit g.U. / DOP Siegel) auf die Flasche. Wenn das fehlt und nur von irgendeinem Mix die Rede ist: besser stehen lassen.