08/09/2026
Neues Jahr, neue Ausgabe Jamel rockt den Förster
Nach gefühlt grenzenlosem Regen und Massen braunem Matsch im eh schon braunen Jamel war der Festivalstart eher mau. Anreise und Musik war abgesagt und die Stimmung eher gedrückt. Nachdem sich alle mehr oder weniger mit der Situation abgefunden hatten, kam dann aber auch der Kaffeedurst zurück — Party gemacht wurde trotzdem und alle helfenden Hände des Festivals sowie alle, die die Anreise noch geschafft hatten, haben dann nochmal gezeigt, worauf es eigentlich ankommt bei einem so besonderen Festival wie Jamel: Zusammenhalten und klar Stellung beziehen, egal was drumherum passiert.
Obwohl die Orga unfassbar viel zu tun hatte, am Einlass knietief Matsch stand und der Regen einfach nicht aufhören wollte, hat trotz Ungewissheit niemand aufgegeben. Es wurde möglich gemacht was unmöglich schien, aufeinander Acht gegeben und am Ende trotzdem noch ein tolles Festival gewuppt.
Vielleicht ist das auch die Einstellung, mit der man — grade mit Blick auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt — in die Zukunft blicken sollte: Egal was ist; weitermachen. Wenn sich so viele engagierte Leute zusammenfinden, ist alles irgendwie machbar. Und dann ist auch Verbesserung in Sicht.
In diesem Sinne: Danke an Birgit und Horst Lohmeyer sowie an die gesamte Crew, Sanis, helfende Hände und auch an alle Leute, die am Freitag kurzfristig Zimmer, Gärten und Schlafplätze zur Verfügung gestellt haben. Ohne euch wäre das wichtigste Festival Deutschlands einfach nicht machbar und mit euch zeigen wir Jahr um Jahr wieder, dass wir ein offenes Land sind, das Demokratie und Toleranz nicht nur predigt sondern auch aktiv lebt.
Lasst euch nicht unterkriegen und setzt euch für das ein, wofür ihr steht. Zusammen sind wir immer mehr.
Danke!