Westerberger-Fullblood

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Westerberger-Fullblood Zucht und Online von 100% Fullblood-Wagyu-Rindern. Wir halten die gesamte Verwertungskette von der B Zucht und Verkauf von 100% Fullblood-Wagyu-Rindern.

Wir halten die gesamte Verwertungskette von der Besamung bis zur Schlachtung, sowie Reifung und Verkauf in eigener Hand. Die Aufzucht unserer Rinder erfolgt in artgerechter Mutter-Kuh-Haltung.

16/10/2026

Was wäre, wenn wir unser Fleisch wieder häufiger regional schlachten und verarbeiten würden? 🥩🔪

Die Idee klingt zunächst einfach: Kürzere Wege, regionale Betriebe und mehr Verantwortung vor Ort.

Doch es gibt ein Problem, über das kaum jemand spricht: Uns fehlen die Menschen, die dieses Handwerk beherrschen.

Bei Westerberger Fullblood arbeiten wir mit eigenen Metzgermeistern. Einer davon ist Andi, der in unserem Schlachthaus in Hörsdorf arbeitet.

Doch der Metzgerberuf hat in den vergangenen Jahren an Nachwuchs verloren. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für diese Ausbildung.

Gleichzeitig ist die industrielle Fleischverarbeitung heute stark arbeitsteilig organisiert. Während in großen Betrieben einzelne Arbeitsschritte immer wieder ausgeführt werden, erfordert die handwerkliche Verarbeitung ein breites Fachwissen.

Wer mehr regionale Schlachtung möchte, braucht deshalb auch wieder mehr Menschen, die das Metzgerhandwerk lernen.

Denn Regionalität bedeutet nicht nur, wo ein Tier geschlachtet wird. Es geht auch darum, wer die Arbeit macht und welches Wissen dahintersteckt.

15/10/2026

Wie wächst ein Kalb eigentlich auf? 🐂🌱

Die Antwort hängt stark davon ab, auf welchem Betrieb es geboren wird und welche Form der Rinderhaltung dort betrieben wird.

Bei Westerberger Fullblood setzen wir auf die Mutterkuhhaltung. Das bedeutet: Unsere Wagyu-Kälber wachsen bei ihren Müttern auf und bleiben bis zur natürlichen Entwöhnung bei ihnen.

Sie trinken die Milch direkt bei der Mutterkuh und wachsen innerhalb der Herde auf.

In einem klassischen Milchviehbetrieb funktioniert die Aufzucht anders. Dort steht die Milchproduktion im Mittelpunkt. Die Kälber werden deshalb in der Regel früh von ihren Müttern getrennt und anschließend separat mit Milch oder Milchaustauscher aufgezogen.

Später werden die Tiere je nach Betrieb und Verwendungszweck für die Milchproduktion weiter aufgezogen oder zur Mast abgegeben.

Zwei unterschiedliche Formen der Kälberaufzucht, die sich bereits in den ersten Lebenstagen unterscheiden.

Wir haben uns bei Westerberger bewusst für die Mutterkuhhaltung entschieden, weil sie zu unserem Verständnis von Rinderhaltung passt.

13/10/2026

Das beste Stück Fleisch, das Franz je gegessen hat? Es war kein Wagyu – zumindest bis er selbst angefangen hat, Wagyu zu züchten. 🥩

Bevor Franz mit seiner eigenen Wagyu-Zucht begonnen hat, gab es ein Erlebnis, das seine Sicht auf Fleischqualität nachhaltig verändert hat.

In Spanien probierte er zum ersten Mal Txogitxu – Fleisch einer alten Kuh, die bereits 15 oder 16 Jahre gelebt hatte.

Und der Geschmack? Für ihn eine völlig neue Erfahrung.

Während Rinder in der konventionellen Fleischproduktion häufig deutlich jünger geschlachtet werden, zeigte ihm dieses Stück Fleisch, welches geschmackliche Potenzial auch in einem alten Tier stecken kann.

Muss ein Rind wirklich möglichst jung geschlachtet werden, um gutes Fleisch zu liefern?

Diese Frage wurde für Franz zu einer Initialzündung. Denn das Erlebnis machte ihm bewusst, dass Fleischqualität nicht allein von der Rasse oder der Marmorierung abhängt.

Auch das Alter des Tieres, seine Entwicklung und die Reifung des Fleisches können eine entscheidende Rolle spielen.

Manchmal verändert ein einziges Steak die Art, wie man über Fleisch denkt.

09/10/2026

Warum zeigen wir Tiere auf der Weide – aber kaum den Moment, in dem aus dem Tier Fleisch wird? 🐂

Die Antwort liegt auf der Hand: Schlachtung ist nicht schön. Sie kann emotional sein, sie kann verstören und sie passt nicht zu den Bildern, die wir normalerweise mit hochwertigem Fleisch verbinden.

Aber genau deshalb gehört sie für uns zur Transparenz dazu.

Verantwortung für ein Tier bedeutet nicht nur, ihm ein gutes Leben zu ermöglichen. Sie endet auch nicht in dem Moment, in dem das Tier die Weide verlässt. Auch für den letzten Weg müssen wir Verantwortung übernehmen.

Deshalb haben wir irgendwann eine konsequente Entscheidung getroffen: Unsere Tiere sollen für die Schlachtung nicht erst zu einem entfernten Schlachthof transportiert werden.

Also haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um diesen letzten Schritt direkt bei uns am Hof umzusetzen.

Denn wenn wir den gesamten Weg eines Lebensmittels zeigen wollen, dürfen wir nicht genau dort aufhören, wo es unangenehm wird.

08/10/2026

Was stimmt eigentlich wirklich über Wagyu – und was gehört eher ins Reich der Legenden? 🐂🎻

Kaum eine Rinderrasse ist von so vielen Geschichten umgeben wie Wagyu: klassische Musik, tägliche Massagen oder sogar Sake-Behandlungen sollen angeblich für das besondere Fleisch verantwortlich sein.

Klingt spannend – hat mit der Realität aber wenig zu tun.

Ein bisschen so wie die Vorstellung, dass in Bayern jeder den ganzen Tag mit Lederhose und Gamszipfelhut herumläuft. 😉

Die besondere Fleischqualität von Wagyu entsteht nicht durch solche Geschichten. Umso wichtiger ist es, zwischen unterhaltsamen Mythen und der tatsächlichen Haltung und Zucht der Tiere zu unterscheiden.

Und wer weiß: Vielleicht testen wir das mit dem Weißbier trotzdem irgendwann. 🍺🐂

07/10/2026

Wir wollten Landwirtschaft nicht neu erfinden. Wir wollten uns eine andere Frage stellen: Was braucht eigentlich das Tier? 🐂🌱

Dabei geht es nicht darum, anderen Landwirten zu erklären, wie sie ihre Arbeit machen sollen. Jeder Betrieb hat andere Voraussetzungen, Flächen und wirtschaftliche Möglichkeiten.

Wir hatten die Möglichkeit, unseren eigenen Weg zu wählen – und haben versucht, unsere Abläufe stärker an den natürlichen Bedürfnissen unserer Rinder auszurichten.

Denn schaut man sich an, was eine Kuh seit Jahrtausenden macht, ist der Kreislauf erstaunlich einfach:

Sie frisst Gras auf der Weide. Sie gewinnt daraus Energie. Eine Mutterkuh versorgt damit ihr Kalb. Und mit dem, was sie ausscheidet, gelangen Nährstoffe zurück auf die Fläche.

Gras. Rind. Kalb. Boden. Und der Kreislauf beginnt von vorne.

Nicht jeder Betrieb kann so arbeiten. Aber für uns war genau dieser Gedanke ein Ausgangspunkt dafür, Landwirtschaft anders zu denken.

06/10/2026

Ein Stück Fleisch war einmal ein Lebewesen. Genau diese Verbindung dürfen wir nicht verlieren. 🐂🥩

Was würde sich an unserem Fleischkonsum ändern, wenn wir tatsächlich sehen würden, wie ein Tier geschlachtet wird?

Wir glauben: Für viele Menschen würde Fleisch dadurch wieder einen anderen Wert bekommen. Denn Schlachtung ist kein angenehmes Thema. Sie gehört aber untrennbar dazu, wenn wir Fleisch essen möchten.

Für uns endet die Verantwortung deshalb nicht bei der Haltung unserer Tiere.

Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, selbst zu schlachten und diesen letzten Schritt nicht aus der Hand zu geben.

Natürlich wäre es einfacher, die Tiere zu einem bestehenden Schlachthof zu transportieren. Aber gerade die letzten Stunden eines Tieres gehören für uns genauso zur Verantwortung wie sein gesamtes Leben davor.

Deshalb wollen wir den Weg unserer Tiere vom Hof bis zum Lebensmittel so weit wie möglich selbst gestalten – transparent, nachvollziehbar und mit dem Anspruch, unnötigen Stress zu vermeiden.

Denn wer Fleisch produziert, sollte unserer Meinung nach auch für den Teil Verantwortung übernehmen, über den niemand gerne spricht.

04/10/2026

„Fettes Fleisch will der deutsche Verbraucher überhaupt nicht.“ 🥩

Genau mit dieser Einschätzung wurden wir konfrontiert, als wir unsere Wagyu-Zucht aufgebaut haben.

Für uns passte das schon damals nicht zu dem, was wir im Markt beobachtet haben. Grillen wurde immer populärer, Fleischqualität rückte stärker in den Fokus und Begriffe wie Marmorierung und intramuskuläres Fett wurden für immer mehr Fleischliebhaber interessant.

Und genau das ist eine der Besonderheiten, für die Wagyu heute bekannt ist.

Trotz der anfänglichen Skepsis ging es weiter. Irgendwann kam die Genehmigung, wir konnten unseren Mutterkuhstall bauen – und aus der ursprünglichen Idee wurde Schritt für Schritt ein immer größerer Betrieb.

So nahm Westerberger Fullblood langsam die Form an, die man heute kennt. 🐂

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30/09/2026

Wir kennen das Steak auf dem Teller. Aber kennen wir auch den Weg dorthin? 🥩🐂

Wer Fleisch essen und genießen möchte, sollte sich unserer Meinung nach auch damit auseinandersetzen, dass dafür ein Tier geschlachtet wird.

Das ist kein schöner Teil. Und genau deshalb sollten wir ihn nicht ausblenden.

Heute begegnen uns im Supermarkt Siegel, Labels und Verpackungen, die Orientierung geben sollen. Trotzdem bleibt vieles von dem unsichtbar, was vor dem fertigen Produkt passiert ist.

Wie hat das Tier gelebt? Wie wurde es gehalten? Und wie wurde aus diesem Tier schließlich das Lebensmittel, das vor uns liegt?

Wir glauben, dass genau dieser Bezug wieder stärker werden muss.

Nicht um Fleischkonsum schlechtzureden – sondern um bewusster damit umzugehen und wieder zu verstehen, welchen Wert ein Stück Fleisch eigentlich hat.

Transparenz bedeutet für uns deshalb auch, die unangenehmen Teile nicht zu verstecken.

27/09/2026

Eine Wagyu-Zucht aufbauen ist das eine. Den passenden Stall dafür genehmigt zu bekommen, nochmal etwas ganz anderes. 🐂😄

Nachdem wir offiziell landwirtschaftlicher Betrieb waren, stand der nächste große Schritt an: der Bauantrag für unseren Mutterkuh- und Freilaufstall.

Und dann wurde es interessant.

Denn wenn man als Quereinsteiger ohne klassischen landwirtschaftlichen Hintergrund bei den zuständigen Stellen auftaucht und erklärt, dass man Wagyu-Rinder züchten möchte, kommen erst einmal einige Fragen.

Wagyu? Was ist das überhaupt? Was ist daran besonders? Und warum braucht es dafür dieses Konzept?

Damals war Wagyu in Deutschland noch längst nicht so bekannt wie heute. Entsprechend groß waren teilweise Skepsis und Erklärungsbedarf.

Über die Erlebnisse mit Behörden und Genehmigungen könnte man wahrscheinlich ein eigenes Buch schreiben. 😉

Aber auch das gehörte zum Aufbau von Westerberger Fullblood dazu: nicht nur eine Idee zu haben, sondern sie Schritt für Schritt Realität werden zu lassen.

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Westerberg 26
Emmering
83550

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