16/10/2026
Was wäre, wenn wir unser Fleisch wieder häufiger regional schlachten und verarbeiten würden? 🥩🔪
Die Idee klingt zunächst einfach: Kürzere Wege, regionale Betriebe und mehr Verantwortung vor Ort.
Doch es gibt ein Problem, über das kaum jemand spricht: Uns fehlen die Menschen, die dieses Handwerk beherrschen.
Bei Westerberger Fullblood arbeiten wir mit eigenen Metzgermeistern. Einer davon ist Andi, der in unserem Schlachthaus in Hörsdorf arbeitet.
Doch der Metzgerberuf hat in den vergangenen Jahren an Nachwuchs verloren. Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für diese Ausbildung.
Gleichzeitig ist die industrielle Fleischverarbeitung heute stark arbeitsteilig organisiert. Während in großen Betrieben einzelne Arbeitsschritte immer wieder ausgeführt werden, erfordert die handwerkliche Verarbeitung ein breites Fachwissen.
Wer mehr regionale Schlachtung möchte, braucht deshalb auch wieder mehr Menschen, die das Metzgerhandwerk lernen.
Denn Regionalität bedeutet nicht nur, wo ein Tier geschlachtet wird. Es geht auch darum, wer die Arbeit macht und welches Wissen dahintersteckt.