12/10/2021
GEWINNSPIEL:
Neben den Weihnachtsvorbereitungen tüfteln wir gerade auch an unserem Event "Smart City Challenge" (https://www.bitou.de/teamevent/smart-cty-challenge/). Wir erarbeiten individuelle Fragen zu den Städten Hamburg und Berlin, weitere Städte werden folgen. Wenn man schon in der Stadt unterwegs ist, warum nicht gleich etwas lernen wie bei einer Stadtführung?
Eine Frage möchten wir gerne mit euch schon jetzt teilen! Wer findet die richtige Lösung und was denkt Ihr?
Schreibt die Lösung in die Kommentare.
Den Gewinnenden ermitteln wir unter allen Teilnehmenden, die bis zum 31. Oktober 2021 ihren Tipp abgeben haben.
Zu gewinnen gibt es zwei Gläser handmade Bio-Granola aus der sozialen Müslirösterei HEYHO aus Lüneburg. Zusätzlich bekommt Ihr bei HEYHO 10% Rabatt auf liebevolle Firmengeschenke an Eure Kund:innen oder Euer Team. Mit Eurer Firmenaktion anderen Menschen einen guten Start in den Tag ermöglichen? Mit HEYHO klappt’s! 😊 Wenn Ihr HEYHO noch nicht kennt, schaut hier vorbei -> www.goheyho.com
ACHTUNG: weiter unten in den Kommentaren könnten Spoiler warten, also lieber nicht zu weit lesen, sondern selber knobeln!
Hier nun die Frage aus Hamburg:
Zurückgeführt wird er Stadtteilname Altona auf den Ausruf: "all to na" (allzu nah). Aber was war allzu nah? Hier eine Auswahl von Lösungen. Nur eines ist eine "Sage" die sich wirklich unter echten Hamburgern erzählt wird. Welche ist es?
A) Im Westen Hamburgs, gehörig zum Bezirk Altona, gehört auch der bei den reichen Reederfamilien beliebte Elbvorort Blankenese. Für die Arbeiterklasse waren die wohlhabenden Familien nur reiche Pfeffersäcke auf die man auch gerne verzichtet hätte. Sie hätten ruhig auch noch etwas weiter weg wohnen dürfen und waren nun "all to na".
B) Bis zur ersten Elbvertiefung des 20. Jahrhunderts im Jahre 1909 gab es tückische Untiefen und Sandbänke in der Elbe auf der Höhe von Altona. Erst mit diesen Arbeiten wurden sie beseitigt. Die Lotsen des Hamburger Hafens hatten nur wenig Zeit die auslaufenden Schiffe mit Ihren Kapitänen auf diese Gegebenheit hinzuweisen. Das herausfordernde Gewässer war einfach "all to nah".
C) Altona gehörte bei seiner Gründung zur Grafschaft Holstein-Pinneberg, die wiederum zum dänischen Königreich gehörte. Deshalb gibt es auch heute noch die Königstraße in Altona, ein Merkmal vieler dänischer Städte. Eine dänische Stadt so nah vor den Toren Hamburgs? Für alle Klassen der Hansestadt eindeutig "all to na".
D) Mit der Gründung Altonas wurde das Ziel verfolgt einen Konkurrenzhafen zu Hamburg zu schaffen. Er sollte so gut wie alle Güterströme, durch seine Lage nur wenige Kilometer vor dem großen Hafen Hamburgs, zu sich umleiten. Den hanseatischen Kaufleuten war dies ein Graus. Dieses Vorhaben ist "all to na". Letztlich konnte das Projekt nicht umgesetzt werden da die Zukäufe der Ländereien auf der südlichen Elbseite scheiterten. Die bereits gegründete Ortschaft blieb aber.