19/01/2020
„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“
(Heraklit, griechischer Philosoph)
Liebe Gäste und Freunde des Wippn’bk,
wir wissen um Eure langjährige Treue und Verbundenheit mit dem „Wippn’bk“, das am Ubierring 35 und damit inmitten der Kölner Südstadt liegt. Wir als Gründer und Inhaber sind mit der Entwicklung der letzten Jahre durchaus zufrieden gewesen, spüren wir doch tagtäglich die enge und langjährige Verbundenheit unsererGäste mit unserem Gastronomiekonzept. Dieser Ansatz ruht zugleich auf zwei wesentlichen Säulen: 365 Tage im Jahr geöffnet zu sein und am Morgen (Frühstück) am Mittag (Lunch) und am Abend (Dinner) eine Vielfalt und hohe Kreativität bei Speisen und Getränken anzubieten. Damit unterscheiden wir uns sicherlich von den meisten anderen Restaurants in Köln.
Nun wissen wir auch vom griechischen Philosophen Heraklit, dass „die einzige Konstante im Universum die Veränderung ist.“ Und daher haben wir uns nach vielen Gesprächen und Reflektionen dazu entschlossen, anstelle des Wippn’bk einen neuen Namen, mehr noch, einen neuen und wie wir glauben, zeitgemäßen Gastronomieansatz an dieser Stelle, dem Ubierring 35, aus zu wählen:
„frau mahér -morgens mittags abends“.
Warum das und warum das gerade jetzt?
Wir wollen, und auch wenn es abgedroschen klingt, wir werden nachhaltiger und regionaler sein! Wir wissen um die großen Herausforderungen in der Welt, etwa beim Klimawandel und mit der Bevölkerungsentwicklung. Wir möchten dazu auch unseren kleinen und sicherlich erst einmal eher bescheidenen Beitrag leisten, aber wir beginnen damit jetzt und hier an diesem spezifischen Ort in der Kölner Südstadt. Unser erklärtes Ziel ist, es in spätestens drei Jahren als FRAU MAHER nahezu CO2-neutral zu sein.
Warum heißen wir künftig „frau mahér - morgens mittags abends“?
Wie sie vielleicht wissen, stammt Nadja Maher aus Afghanistan, ist aber auch in Indien aufgewachsen und mit 13 Jahren nach Deutschland gekommen. Für Sie und Ihre Familie war nachhaltige Ernährung mit regionalen Produkten eine traditionelle Notwendigkeit. Die, damals in Deutschland übliche industrielle Herstellung von Lebensmitteln, schockierte Sie schon in Ihrer Jugend. Sie bringt ihre großen Kenntnisse und Erfahrungen ein und wird mit Ihrem Namen für diese Neuausrichtung in unserer Gastronomie stehen.
Warum gerade in der Südstadt?
Wir mögen die Südstadt, wir leben seit Jahrzehnten in der Südstadt, wir mögen die spezielle Atmosphäre hier, wir mögen die Bewohner und Gäste des Stadtteils, der auch ein wesentlicherBestandteil des gastronomischen Angebotes Kölns darstellt und der sicherlich auch immer wieder dazu neue, aufregende und innovationsfreudige Angebote an Gäste und Besucher Kölns gemacht hat und gewiss machen wird. In diese sinnliche Umgebung wollen wir uns ab 2020 noch stärker einbinden.
Konkret bedeutet das, fraumahér wird bei den Themen Speisen/Getränke, bei Energie, Wasser, Abfall wie bei unseren Lieferanten insgesamt auf Nachhaltigkeit und auf der Ausgewogenheit von Ökologie und Ökonomie bestehen. Wir werden zukünftig Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst von regionalen Erzeugern beziehen, etwa bei der „Bauerntüte“ oder „Wild Reuber“. Dazu kommt, dass wirFairtrade-Produkte verwenden und solche, wo möglich, die biozertifiziert sind, etwa bei Kaffee und Tee.
Nachhaltigkeit wird in der öffentlichen Diskussion immer, oder oft mit „Verzicht“ in Verbindung gebracht. Wir werden mit unserem Konzept zeigen, das Nachhaltigkeit auch etwas mit „Genuss“ zu tun hat.
Wir werden natürlich auch bei der Gestaltung des Lokals einige Veränderungen bei Formen und der Farbgestaltung vornehmen, ohne dem Lokal seine charakteristische Atmosphäre als zentraler Treffpunkt und lockere Lokalität zu nehmen. Dabei dürfen Sie wirklich gespannt sein. Unsere Küche wird und soll auch weiterhin mit den Elementen wie Vielfalt, Überraschung und Solidität operieren. Dazu haben wir einen neuen Chefkoch, Peter Humann, verpflichtet, der eine große Erfahrung aus anderen Restaurants (la Poele d’Or-1 Michelin Stern, Tomate, Fischer Weingenuss und Tafelfreuden, Zeit der Kirschen, Amabile) Kölns mitbringt und sich seit Jahren in seinen Kochkursen mit dem Thema Nachhaltig beschäftigt und seinen Kunden näherbringt.
Wir hoffen, damit Ihren Geschmack getroffen zu haben. Vom 20 bis 30. Januar 2020 werden wir wegen der baulichen Veränderungen geschlossen sein, voraussichtlich am Freitag, 30. Januar 2020werden wir mit unserem neuen Konzeptwiedereröffnen:
„frau mahér - morgens mittags abends“.
Bleiben Sie uns also verbunden. Und natürlich vielen Dank für Ihre Treue über all die Jahream Ubierring 35.
Herzlich
Ihre/Eure
Nadja Maher und Thomas Wippenbeck