Betty's Black Pearl by Betty Entertainment

Betty's Black Pearl by Betty Entertainment Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Betty's Black Pearl by Betty Entertainment, Afrikanisches Restaurant, Kolpingstraße 14, Bremen.

11/10/2026

BETTY’S JAZZ NIGHT – SEASON 2
Es geht wieder los!

Am 14. Oktober 2026 um 19:30 Uhr ist es endlich wieder so weit: Betty lädt zur zweiten BETTY’S JAZZ NIGHT SEASON in Betty’s Black Pearl.
Sechs Termine. Sechs hervorragende Jazz-Ensembles. Eine Moderatorin: Alison Degbe.

Nach der ersten Season war schließlich klar: Einmal ist keinmal. Und weil guter Jazz ohnehin viel zu schade für eine einmalige Angelegenheit ist, bekommt er auch in dieser Saison wieder seinen festen Platz bei Betty.

Den Auftakt macht das BOYKE DETTMERS QUINTETT – und damit eine Formation, die jede Menge musikalische Erfahrung, Spielfreude und vor allem eines mitbringt: den unverwechselbaren Klang des Vibraphons.

Moderatorin Alison Degbe begrüßt an diesem Abend Boyke Dettmers am Vibraphon, Joachim Refardt am Piano, Volker Bruder am Saxophon, Stefan Reich am Bass und Maximilian „Maxi“ Suhr am Schlagzeug. Fünf Musiker, deren musikalische Wege von traditionellem Jazz und Swing über Blues bis hin zu zeitgenössischen Projekten führen.
Boyke Dettmers ist bereits seit den 1950er-Jahren eng mit der Bremer Jazzszene verbunden. Als Pianist und Vibraphonist blickt er auf jahrzehntelange Bühnenerfahrung zurück und spielte mit bedeutenden Jazzmusikern wie Herb Geller, Wolfgang Schlüter und Charlie Antolini. Begegnungen, die seine musikalische Sprache und seine Verbundenheit mit der Tradition der großen Jazzklassiker geprägt haben.

Im Quintett rückt Dettmers das Vibraphon ins Zentrum. Und das völlig zu Recht: Sein schimmernder, warmer Klang kann elegant und lyrisch sein, im nächsten Moment rhythmisch antreiben und dann wieder überraschend neue Wege einschlagen. Kurz gesagt: ein Instrument, das viel zu selten im Rampenlicht steht – und an diesem Abend garantiert nicht überhört wird.

Mit Joachim Refardt und Volker Bruder treffen zudem zwei Musiker aufeinander, die vielen Jazzfreunden durch die Swingin’ Fireballs bekannt sind. Refardt, Pianist, Arrangeur und Trompeter, und Saxophonist Bruder gründeten die Formation gemeinsam. Auch Bassist Stefan Reich ist dort regelmäßig zu hören.
Komplettiert wird das Quintett vom Bremer Schlagzeuger und Percussionisten Maximilian „Maxi“ Suhr. Er wurde bei „Jugend jazzt“ mehrfach mit einem Solistenpreis ausgezeichnet und vertiefte sein Spiel unter anderem in Masterclasses bei Steve Smith und Dave Weckl. Am Schlagzeug sorgt er dafür, dass der Abend nicht nur swingt, sondern auch das nötige rhythmische Fundament bekommt.

Unter der versierten Leitung von Boyke Dettmers entsteht so eine Proficombo, die nicht einfach nur Stücke spielt, sondern miteinander musikalisch ins Gespräch kommt. Genau darum geht es bei Betty’s Jazz Night: Jazz aus nächster Nähe, spontane Improvisation, ausgezeichnete Musiker und eine persönliche Clubatmosphäre, in der zwischen Publikum und Bühne erfreulich wenig Abstand liegt.

Mittwoch, 14. Oktober 2026 | 19:30 Uhr
Betty’s Black Pearl

Der Auftakt zur zweiten Season. Fünf Musiker. Ein Vibraphon. Und die angenehme Gewissheit, dass bei Jazz nicht immer alles nach Plan laufen muss – solange alle wissen, was sie tun.

Eintritt: FREI !!!

05/10/2026

The Blues Syndicate live Betty's Black Pearl by Betty Entertainment 02.10.2026

THE BLUES SYNDICATE – Vier Männer, zwei Proben und dann war der Schnoor nicht mehr derselbeManchmal braucht es für die G...
05/10/2026

THE BLUES SYNDICATE – Vier Männer, zwei Proben und dann war der Schnoor nicht mehr derselbe

Manchmal braucht es für die Gründung einer Band einen Masterplan.
Management. Fotoshooting. Social-Media-Konzept. Zwölf Monate Proben. Diskussionen über das Logo. Diskussionen über die Setlist. Und vermutlich mindestens eine WhatsApp-Gruppe, in der grundsätzlich keiner auf Terminvorschläge antwortet. Und manchmal braucht es einfach vier alte Freunde und ein Bier.
So ungefähr begann die Geschichte von THE BLUES SYNDICATE.

Dann traf man sich noch zweimal im Proberaum.
Und dann:
BÄÄM. Blues- und Rock’n’Roll-Hurricane über Bremen.
Tatort: Betty’s Black Pearl im Schnoor.

Das größte Polizeigewerkschaftstreffen des Jahres

Die Rahmenbedingungen hätten besser kaum sein können. Am folgenden Tag stand der Tag der Deutschen Einheit an, und weil sich dafür mit Bundeskanzler Friedrich Merz und weiterer politischer Prominenz hoher Besuch in Bremen angekündigt hatte, fand rund um die Innenstadt offenbar das größte „Polizeigewerkschaftstreffen“ Norddeutschlands statt. Zumindest konnte man diesen Eindruck gewinnen.Polizei hier - Polizei dort. Absperrungen vorne - Absperrungen hinten.
Und mittendrin der Schnoor, der aussah, als hätte jemand beschlossen, dass ausgerechnet an diesem Abend der internationale Handel mit illegal geschmuggelten Blues-Tonleitern unterbunden werden müsse.

Betty’s Black Pearl lag dabei gefühlt irgendwo hinter der letzten Sicherheitszone.
Wer hineinwollte, musste zwar keinen Passierschein A38 vorlegen, aber ein gewisser Orientierungssinn und der feste Wille, an diesem Abend ein Bier zu trinken und Blues zu hören, waren durchaus hilfreich. Doch Bluesfans sind einiges gewohnt. Zwölf Takte können schließlich auch ganz schön lang sein. Also fanden trotz aller Absperrversuche einige Unerschrockene den Weg in die Black Pearl.
Und sie sollten später sagen können:
„Ich war dabei, als das angefangen hat.“

Denn während draußen die Staatsmacht aufmarschierte, formierte sich drinnen ein ganz anderes Syndikat.

Zwei Proben? Ernsthaft?

Das eigentlich Unverschämte an THE BLUES SYNDICATE ist die Vorgeschichte.
Vier Freunde treffen sich auf ein Bier. Man redet. Man lacht. Und irgendwann fällt vermutlich der gefährlichste Satz, den vier erfahrene Musiker sagen können:
„Wir könnten doch mal zusammen spielen.“ Gesagt, getan.
Zweimal Proberaum - Fertig.

Andere Bands benötigen nach zwei Proben noch Namensschilder. Diese vier gehen auf die Bühne und klingen, als hätten sie gemeinsam bereits mehrere amerikanische Südstaaten bereist, drei Tourbusse verschlissen und mindestens einmal Hausverbot in Memphis bekommen.

Der Piano Man übernimmt
Mittendrin sitzt Matthias Monka, der „Piano Man des Nordens“. Seit 2007 ist Monka regelmäßig als Backgroundsänger bei den Soulmates von Leslie Mandoki tätig. Seine musikalische Vita liest sich ohnehin ein wenig so, als hätte jemand versehentlich das Inhaltsverzeichnis einer internationalen Rock- und Pop-Enzyklopädie abgeschrieben.
Eric Burdon, Bobby Kimball von Toto, Paul Young, Alannah Myles, Howard Jones.
Chris Thompson von Manfred Mann’s Earth Band, Chris de Burgh, The Weather Girls, Roger Chapman, Roger Hodgson von Supertramp, Peter Maffay.
Mit ihnen stand Monka bereits auf der Bühne.

Und jetzt also:
Betty’s Black Pearl - Schnoor - Bremen.

Karrieretechnisch eindeutig ganz oben angekommen. Monka sitzt jedenfalls am Piano und macht sehr schnell klar, dass dieses Instrument an diesem Abend nicht für dekoratives Geklimper vorgesehen ist. Da wird gehämmert, gerollt, geschoben und getrieben. Boogie, Blues, Rock’n’Roll – und immer wieder dieses breite Grinsen, das Musiker bekommen, wenn sie merken: Verdammt, das funktioniert.

Ole Morisse: Gitarre ohne Sicherheitsabstand
An Gitarre und Mikrofon steht Ole Morisse. Wer sich in der Bremer Bluesszene bewegt, muss zu ihm eigentlich nicht mehr viel sagen. Morisse prägt den Bremer Blues seit Jahrzehnten mit. Sein Gitarrenspiel ist direkt, kantig und schnörkellos. Kein Gitarren-Yoga. Keine zwölfminütige Demonstration darüber, wie viele Töne ein Mensch kennt. Keine musikalische PowerPoint-Präsentation. Morisse spielt Gitarre so, wie eine Bluesgitarre gespielt werden sollte: Sie darf knurren. Sie darf schreien. Sie darf dreckig sein.
Und gelegentlich darf sie einen Ton einfach so lange stehen lassen, bis er weh tut.
Herrlich.

Der Bass wohnt im Bauch
Für das Fundament sorgt Ralf Marckardt an Bass und Gesang. Während Piano und Gitarre vorne gelegentlich den Eindruck erwecken, als wollten sie herausfinden, wer zuerst die Kneipeneinrichtung zum Mitschwingen bringt, hält Marckardt untenrum den Laden zusammen. Sein Bass diskutiert nicht. Er erklärt. Und zwar körperlich. Das ist kein Bass, den man analysiert. Das ist ein Bass, bei dem irgendwann das linke Bein anfängt zu wi**en, obwohl man ihm ausdrücklich gesagt hat, es solle sich benehmen. Keine Chance.
Der Groove gewinnt.

Andreas Gellert: Shuffle mit eingebautem Vortrieb
Hinten sitzt Andreas Gellert. Wobei „sitzt“ eine ziemlich irreführende Beschreibung seiner Tätigkeit ist. Gellert ist seit Jahrzehnten der rhythmische Motor zahlreicher Bremer Blues- und Jazzformationen. Und Motor trifft es. Sein Shuffle schiebt. Die Drums drücken. Die Snare sitzt. Und wenn die vier Fahrt aufnehmen, entsteht dieser herrliche musikalische Zustand, in dem niemand mehr darüber nachdenkt, wo die Eins ist. Sie ist einfach da. Und sie kommt zuverlässig. Mit Nachdruck.

Vier Musiker – plötzlich eine Band
Das Entscheidende passiert aber zwischen den Musikern. Ein Blick von Monka. Ein Grinsen von Morisse. Marckardt zieht den Groove etwas an. Gellert setzt einen Akzent.
Und plötzlich biegt der ganze Song irgendwohin ab. Kein Navi. Keine Vorwarnung. Alle kommen mit.
Genau davon lebt Blues.
Nicht davon, dass vier Leute exakt das spielen, was auf einem Zettel steht. Sondern davon, dass vier Leute einander zuhören und im richtigen Moment beschließen, gemeinsam etwas vollkommen Unvernünftiges zu tun. Und THE BLUES SYNDICATE besitzt davon bereits bei seinem ersten Auftritt erstaunlich viel.
Routine trifft Spielfreude.
Erfahrung trifft Frechheit.
Blues trifft Rock’n’Roll.

Irgendwann hat man völlig vergessen, dass diese Band angeblich erst zweimal zusammen geprobt hat. Vielleicht sollte sie das mit dem Proben künftig ohnehin nicht übertreiben.
Es könnte den Charakter verderben.

Draußen Staatsbesuch, drinnen Ausnahmezustand

So hatte Bremen an diesem Abend zwei Sicherheitslagen. Draußen wurde für Merz & Co. abgesperrt. Drinnen musste Betty’s Black Pearl gegen einen ausgewachsenen Blues- und Rock’n’Roll-Hurricane gesichert werden. Die Polizei hatte draußen offenbar alles im Griff. Für das, was drinnen passierte, war sie allerdings nicht zuständig. Und vielleicht war genau das die eigentliche Nachricht dieses Abends:

Bremen hat eine neue Bluesband.
Nein.
Streichen.
Bremen hat möglicherweise eine neue Blues-Macht.

THE BLUES SYNDICATE klingt nicht nach vorsichtigem Nebenprojekt. Nicht nach „Wir treffen uns mal alle paar Wochen und gucken, was passiert“. Das Ding hat Druck. Das Ding hat Seele. Und vor allem: Das Ding macht verdammt viel Spaß.
Vier Freunde.
Ein Bier.
Zwei Proben.
Ein Konzert.
Mehr brauchte es offenbar nicht.

THE BLUES SYNDICATE ist da.
Und sollte beim nächsten Auftritt wieder der halbe Schnoor abgesperrt sein, wissen wir wenigstens Bescheid: Dann kommt vielleicht gar kein Bundeskanzler.
Vielleicht spielt einfach nur das Syndikat.

Events Oktober 2026 Betty's Black Pearl by Betty Entertainment
01/10/2026

Events Oktober 2026 Betty's Black Pearl by Betty Entertainment

Adresse

Kolpingstraße 14
Bremen
28195

Öffnungszeiten

Donnerstag 20:00 - 02:00
Freitag 19:30 - 02:00
Samstag 20:00 - 06:00

Telefon

+491713891562

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