16/06/2026
Die Künstlerin Kim Politsch aus Augsburg arbeitet bewusst mit Unschärfe in ihren Bildern. Auf die Frage, warum ihre Werke verwischt sind, antwortet sie: „Weil ich nicht anders malen will.“
Sie erklärt, dass sie in ihrem Malprozess Bewegung und Dynamik braucht. Daraus entsteht auch die Thematik ihrer Arbeiten. Sie möchte zeigen, wie verwischt unsere Wahrnehmung der Umwelt ist – nicht nur die Umwelt verändert sich stetig, sondern auch unsere Ansichten und damit unsere Perspektive.
Ihre Cyanotypien stehen dazu im Gegensatz: Hier sagt sie: „Hier friere ich einen Moment ein.“ Dadurch haben die Drucke für sie etwas sehr Nostalgisches.
Die Ausstellung „verwischt“ hängt noch bis Anfang Juli im Pow Wow.