Naturmuseum St.Gallen

Naturmuseum St.Gallen Mit dem Naturmuseum St.Gallen in die faszinierende Tier- und Mineralienwelt der Region eintauchen.

Das Naturmuseum ist ein Angebot der Stadt und der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Es beinhaltet einen modernen Ausstellungsbereich mit sieben Themenbereichen, eine Sammlung von 350'000 Objekten sowie einen Park, in dem zahlreiche Abgüsse von Fossilien zu entdecken sind.

In der Liste der 86 Länder liegt die Schweiz damit an 41. Stelle. Bei einem Lebensstil wie in Katar, Luxemburg oder den ...
19/09/2026

In der Liste der 86 Länder liegt die Schweiz damit an 41. Stelle. Bei einem Lebensstil wie in Katar, Luxemburg oder den USA läge der Country Overshoot Day früher im Jahr. Andere Länder kommen mit ihrem rechnerischen Anteil dagegen durch das ganze Jahr.

Wie wir mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen, ist auch Thema der aktuell laufenden St.Galler Klimawoche. In verschiedenen Veranstaltungen geht es diese Woche unter anderem um Mobilität, Ernährung, Energie und Konsum.

Das Programm für das Wochenende findet ihr über den Link in unserer Bio.

Auch in unserer neuen Dauerausstellung «Mensch und Universum» beschäftigen wir uns ab dem 14. November mit der Frage, wie wir Menschen mit unserem Planeten umgehen und welche Möglichkeiten es gibt, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

📷:
1: NASA, zugeschnitten
2: Canva, «St.Gallen Panorama» von Rafael_Wiedenmeier, zugeschnitten
3: Canva, «Planeten des Sonnensystems aus dem Weltall» von mkarco, zugeschnitten
4: Hintergrund: NASA, zugeschnitten; Flaggen: Canva – Albanien von ponizeothox, Indien von Hanna Olekseichuk, Kenia von ponizeothox
5: Canva, «Motorway Traffic» von nailzchap, zugeschnitten
6: Canva, «Solar Panels on a Rural House» von elxeneize, zugeschnitten

Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, kann überall tierische Spuren entdecken. 🪶 Doch herauszufinden, was sie uns ...
15/09/2026

Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, kann überall tierische Spuren entdecken. 🪶 Doch herauszufinden, was sie uns verraten könnten, ist oft gar nicht so einfach. Und manchmal geht dabei die Fantasie ein bisschen mit einem durch – zum Glück! Denn so entstehen die spannendsten Geschichten.

Genau darum geht es auch in unserer Kinder-Schreib-Werkstatt «Geheimcode Tierspur»: Spuren entschlüsseln, Ideen weiterspinnen und daraus eigene Geschichten schreiben. 🔎

Begleitet werden die Teilnehmenden von den Schriftsteller:innen Laura Vogt und Karsten Redmann.

Sa, 19. September 2026, 13.30–16.30 Uhr
Für Kinder ab 8 Jahren
CHF 15.–
Anmeldung: [email protected]

Die Auflösung zu unserem Rätsel: Hier liegen Federn einer Waldschnepfe (Scolopax rusticola). Die vielen Federn auf einem Haufen lassen vermuten, dass der Vogel erbeutet und gerupft wurde. Als Jäger kommen Habicht oder Sperberinfrage.

Erstaunlich, was in nur 10 Jahren alles passieren kann, oder?Zwischen unserem Umzug vom Stadtpark an die Rorschacher Str...
13/09/2026

Erstaunlich, was in nur 10 Jahren alles passieren kann, oder?

Zwischen unserem Umzug vom Stadtpark an die Rorschacher Strasse und der Eröffnung von «Mensch und Universum» haben wir nicht nur 28 Sonderausstellungen gezeigt und mehr als 550’000 Besucher:innen bei uns begrüssen dürfen – ganz nebenbei sind wir auch noch rund 70 Milliarden Kilometer durch die Milchstrasse gereist. 🚀

Multitasking können wir also. Und im November geht es gleich weiter: Dann feiern wir mit euch den 10. Geburtstag des neuen Naturmuseums und gleichzeitig die Eröffnung von «Mensch und Universum».

Dort erfahrt ihr noch mehr über die Entwicklungen auf unserer Erde und im Universum.

Auf die nächsten 70 Milliarden Kilometer! 💫

Das war die 20. Museumsnacht St.Gallen! 🎉Unter dem Motto «Museumsnacht strahlt» haben wir heute Abend gemeinsam das 20-J...
12/09/2026

Das war die 20. Museumsnacht St.Gallen! 🎉

Unter dem Motto «Museumsnacht strahlt» haben wir heute Abend gemeinsam das 20-Jahr-Jubiläum der Museumsnacht gefeiert.

Vielen Dank an alle, die bei uns vorbeigeschaut, mitgemacht und den Abend mit uns verbracht haben – und natürlich auch an alle, die diese Museumsnacht möglich gemacht haben. 💚

Ein paar Eindrücke aus dieser Nacht haben wir für euch festgehalten.

Museumsnacht St.Gallen

05/09/2026

Noch 10 Wochen bis «Mensch und Universum»! 🌍✨

Am 14. November eröffnet unser neuer Teil der Dauerausstellung und er nimmt immer mehr Form an. In diesem ersten Einblick zeigen wir euch die Entstehung unseres ganz eigenen Universums im Ausstellungsraum, erste Objekte und einen kleinen Vorgeschmack auf die Themen, die euch später erwarten.

Bis zur Eröffnung nehmen wir euch nun jeden Samstag ein Stück weiter mit und geben erste Einblicke in besondere Objekte, Hintergründe zur Ausstellung und ihre Entstehung.

Der Countdown läuft. 🚀

Animation: Joël Borter

✨Passend zum Motto der 20. Museumsnacht werfen wir ein strahlendes Licht auf Tiere, Steine und sogar das ganze Universum...
31/08/2026

✨Passend zum Motto der 20. Museumsnacht werfen wir ein strahlendes Licht auf Tiere, Steine und sogar das ganze Universum: Entdeckt, was unter UV-Licht plötzlich sichtbar wird, schaut bei einer Live-Präparation hinter die Kulissen oder reist mit einer VR-Brille ins Universum.

Lasst euch aber bloss nicht hinters Licht führen - Bei unserem Tier-Cluedo ist detektivischer Spürsinn gefragt: Könnt ihr die Spuren entziffern und herausfinden, wer kein Alibi hat? 🔍

Auch ein genauer Blick in den Museumspark lohnt sich. Hier machen wir uns auf die Suche nach faszinierenden Nachtschwärmern.

Das ganze Programm findet ihr auf der letzten Seite des Beitrags.

🎟️Tickets gibt es über den Link in unserer Bio, an der Museumskasse oder bei offiziellen Verkaufsstellen. Kinder bis 16 Jahre sind kostenlos dabei.

Museumsnacht St.Gallen

Fotos: Urs Bucher 🇨🇭 🇦🇺 🦘

26/08/2026

Beim Gemeinen Blutweiderich gibt es drei verschiedene Blütenformen. Je nach Blütentyp sitzen Staubbeutel und Narben auf unterschiedlichen Höhen. Besucht ein Insekt eine Blüte, bleibt der Pollen an bestimmten Stellen seines Körpers hängen und wird bei einer passend gebauten anderen Pflanze besonders gut auf die Narbe übertragen. So wird die Fremdbestäubung gefördert.

Die bei uns heimische Pflanze wächst vor allem an feuchten Standorten wie Ufern und Feuchtwiesen und blüht von Juni bis September. Sie verträgt zeitweise trockenere Phasen und ist deshalb eine interessante Staude für Gärten mit wechselnder Bodenfeuchtigkeit.

Wer den Blutweiderich im Garten pflanzt, hat nicht nur lange Freude an seinen Blüten, sondern bietet auch zahlreichen Insekten bis in den frühen Herbst hinein eine wertvolle Nahrungsquelle. Und selbst nach der Blüte können die stehen gebliebenen Stängel noch nützlich sein: Verschiedene Insekten nutzen sie als Lebensraum und Winterquartier. 🌸

19/08/2026

In unserem Jugendlabor «Tatort Naturmuseum: Mit forensischer Genetik auf Verbrecherjagd» nehmen die Teilnehmenden die Bisswunde eines Rehs unter die Lupe und versuchen herauszufinden, wer für seine Verletzungen verantwortlich ist.

Dabei lernen sie die unterschiedlichen Jagdstrategien heimischer Raubtiere kennen, vergleichen ihre Gebisse und untersuchen genetische Proben. So erhalten sie spielerisch einen Einblick in die Grundlagen der Genetik und erfahren, wie sich genetische Spuren zur Aufklärung eines Falls nutzen lassen.

Das Jugendlabor findet am Samstag, 22. August, von 9–11 Uhr statt und eignet sich für Kinder ab 10 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person.
Die Kosten betragen 15 CHF pro Kind.

Anmeldung per Mail an: [email protected]

Video verletzter Rehbock: Silvan Lüchinger

Mit ihren zahlreichen Entdeckungen hat Liliane - Staunen in der Natur 💚 unseren Fotowettbewerb zur Sonderausstellung «Sp...
16/08/2026

Mit ihren zahlreichen Entdeckungen hat Liliane - Staunen in der Natur 💚 unseren Fotowettbewerb zur Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn» gewonnen, und damit eine Führung durch die Sonderausstellung. 🥳

Liliane - Staunen in der Natur 💚 vielen Dank fürs genaue Hinschauen, Miträtseln und Teilen deiner vielen spannenden Funde!

Für alle, die selbst gerne auf Spurensuche gehen und auch mal miträtseln möchten, lohnt sich ein Blick auf das Profil: Dort gibt es noch viele weitere Entdeckungen zu bestaunen.

Habt ihr selbst eine spannende Feder, Frassspur, Eierschale oder eine andere Tierspur gefunden und wisst nicht, von welchem Tier sie stammt? Dann könnt ihr uns gerne per Mail kontaktieren. Nach Absprache könnt ihr euren Fund auch im Naturmuseum vorbeibringen und gemeinsam mit uns bestimmen.

Unsere Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn» ist noch bis zum 20. September zu sehen. Und für alle, die bei der Spurensuche etwas ungeduldiger sind: Bei uns findet ihr gleich eine ganze Sammlung unterschiedlichster Tierspuren an einem Ort.

08/08/2026

Heute, am 8. August, ist Weltkatzentag. 🐾 Grund genug, die grösste wild lebende Katze Mitteleuropas ins Rampenlicht zu rücken: den Eurasischen Luchs.

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts verschwand der Luchs aus der Schweiz und galt schliesslich als ausgerottet. Ab den 1970er-Jahren wurden deshalb im Schweizer Jura und in den Alpen erneut Tiere angesiedelt. Mit dem Projekt LUNO sollte der Luchs schliesslich auch in die Nordostschweiz zurückkehren. Zwischen 2001 und 2008 wurden dafür insgesamt zwölf Luchse aus dem Schweizer Jura und den Nordwestalpen in unsere Region umgesiedelt. Dadurch konnte sich auch in der Nordostschweiz wieder ein Luchsbestand entwickeln.

Trotzdem bekommt man den heimlichen Jäger in der Natur kaum zu Gesicht: Luchse sind vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs, leben einzelgängerisch und nutzen grosse Reviere. Ihr geflecktes Fell lässt sie zwischen Bäumen, Felsen und Sträuchern zudem beinahe mit ihrer Umgebung verschmelzen.

Für unser Ökosystem ist der Luchs von grosser Bedeutung: Als Spitzenprädator beeinflusst er die Bestände, die Verteilung und das Verhalten seiner Beutetiere. Er ist Teil der natürlichen Dynamik unserer Wälder und Gebirgslandschaften.

Die Rückkehr des Luchses bleibt jedoch eine Erfolgsgeschichte mit Herausforderungen. Die heutigen Schweizer Bestände gehen auf wenige Gründertiere zurück, von denen einige eng miteinander verwandt waren. Dadurch ist die genetische Vielfalt gering. Hinzu kommen voneinander getrennte Lebensräume, Strassen und andere Hindernisse, die den Austausch zwischen den Populationen erschweren. Langfristig kann die genetische Verarmung das Risiko von Inzucht und damit verbundenen gesundheitlichen Problemen erhöhen.

Umso wichtiger sind vernetzte Lebensräume und der genetische Austausch zwischen den Luchsbeständen.

Adresse

Rorschacher Strasse 263
Saint Gallen
9016

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 20:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

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