Länggass-Tee

Länggass-Tee Fachgeschäft und Kompetenzzentrum für Tee seit 1983. Laden | Teeraum | Raritätenraum | Online-Shop Dazu kommen ein Lehrling und zwei Praktikantinnen.

Länggass-Tee ist ein Familienbetrieb, gegründet 1983 an der Länggassstrasse 47 in Bern. Wir, Katrin & Gerhard Lange, begannen zu zweit mit viel Begeisterung zum Tee diese Unternehmung. Im Laufe der Jahre wuchs unsere Kompetenz im Handel und unsere Liebe und Begeisterung zum Tee wurde zur Leidenschaft und zum Lebensinhalt neben und mit der Familie. Je mehr wir eintauchten und Einblick in die uralte

asiatische Teekultur gewannen, desto mehr erkannten wir, dass es hier um ein lebenslanges und nie endendes Lernen geht. So stehen wir heute einerseits auf einer gesunden, gewachsenen Basis, bestehend aus Verbindungen, Kontakten, einem gesunden wirtschaftlichen Grund und Kenntnissen. Andererseits sehen wir eine hochinteressante und lehrreiche Zukunft vor uns. Seit 2002 reisen wir (Gerhard Lange und Söhne, vor allem Kaspar Lange) regelmässig nach Asien. Kaspar Lange hat dafür die chinesische Sprache gelernt und sich in China ein unverzichtbares Teefachwissen angeeignet. Durch die Reisen nach China, Japan und Taiwan haben wir persönliche Kontakte zu Teebauern, Teemeistern und Teehändlern aufbauen können, welche unerlässlich sind, um die klassischen und raren Tees aus diesen Ländern in entsprechender Qualität und zu reellen Preisen überhaupt zu bekommen; nicht zuletzt auch um ausgesuchtes Teegeschirr kaufen und anbieten zu können. Weil diese seit Jahrhunderten bekannten Tees aus den ursprünglichen Lagen sehr rar sind, kann ihre Verbreitung kaum deckend sein, auch wenn der lokale Markt in Asien und das globale Angebot via Internet dies versprechen. Nun handelt Länggass-Tee nicht nur mit klassischen Raritäten, der weitaus grössere und auch geschäftstragende Teil besteht aus den guten bis ausgezeichneten Alltagstees, den einmaligen Kräutern von Aries, Honig von sehr qualitätsbewussten Imkern und dem ausgesuchten Zubehör. Auch hier haben wir ausgezeichnete persönliche Kontakte, in über 20 Jahren zu Freundschaften gewachsen. Dieser Geschäftsumfang erfordert natürlich ein Team, welches heute neben uns beiden und den Söhnen Kaspar, Lukas, Moritz und Sebastian unsere erste Schwiegertochter Tina Wagner Lange sowie sechzehn fest mit dem Tee verwurzelte, von uns ausgebildete MitarbeiterInnen umfasst. Zusätzlich ist in unseren Lagern ein vielköpfiges, engagiertes Team neben der Lagerhaltung mit der Bearbeitung von Grossaufträgen beschäftigt. Ein weiterer wichtiger Teil unserer Geschäftstätigkeit ist der TeeRaum im ersten Stock über dem Laden. Hier können alle unsere Tees in Ruhe probiert, degustiert, getrunken und genossen werden. Besonders erwähnt seien noch unsere Beratungen im Gastronomiebereich, hier bieten wir aktuell ein neues Konzept an, welches sehr gute Qualität mit einfacher Handhabung verbindet: Sélection Grand Hotel. Im Herbst 2012 hat die neugegründete Teeschule unter der Leitung von Tina Wagner Lange ihre Pforten geöffnet! Familie Lange & MitarbeiterInnen

Juni I Unsere Anlässe im Überblick⁠⁠⁠
01/06/2026

Juni I Unsere Anlässe im Überblick⁠


Tea to Go ⁠⁠Endlich sind sie da - die heissen Tage, die nach kalt aufgegossenem Tee schreien! In Japan und China ist es ...
29/05/2026

Tea to Go ⁠

Endlich sind sie da - die heissen Tage, die nach kalt aufgegossenem Tee schreien! In Japan und China ist es schon lange Gebrauch, dass man sich im Sommer eine Flasche mit ein paar Teeblätter und kaltem Wasser füllt⁠. Bei Gelegenheit wird die Flasche unterwegs immer wieder mit Wasser aufgefüllt - die Teeblätter bleiben dieselben.⁠

How To⁠
6g (oder TL-Angabe auf der Verpackung) mit 5dl kaltem Wasser aufgiessen. Dazu eignen sich dafür konzipierte Filterflaschen. Je nach Teeblätter aber auch eine einfache PET-Flasche.⁠

Tees, die sich besonders gut dafür eignen:⁠

Sencha Yamato⁠
grün saftig + spritzig⁠

Long Jing Grade 3⁠
sanft grün + nussig⁠

Kukicha Yuzu⁠
grün + zitrus⁠


Welchen Tee trinkt ihr am liebsten To Go? Schreibts in die Kommentare!⁠

Bild 1: Robin Oberholzer, Japan⁠
Bild 2-4: Maurice K. Grünig, China⁠

Die Vielfalt der chinesischen Teegärten⁠⁠Der Teegarten ist die Wiege des Tees. Je nach Beschaffenheit entwickelt sich di...
27/05/2026

Die Vielfalt der chinesischen Teegärten⁠

Der Teegarten ist die Wiege des Tees. Je nach Beschaffenheit entwickelt sich die Pflanze anders. Dies drückt sich in der Qualität der Knospen und Blätter aus, die umso wertvoller werden, je sorgfältiger der Garten bewirtschaftet wird. Der Begriff Teegarten steht im kompletten Gegensatz zur Teeplantage. In China ist sowohl das eine wie das andere vorhanden; die schönsten Teegärten in Wäldern an Berghängen und grossflächigen Monokulturen im Tiefland. ⁠

Textausschnitt aus dem Buch 'Gong Fu Cha - Tee als Handwerkskunst und das bewusste Geniessen'⁠

Bilder von Maurice K. Grünig, 2019⁠
1: Longjing⁠
2: Wuyishan⁠
3: Dali⁠
4: Fengqin Dianhong⁠
5: Souzhou⁠
6: Nannoushan⁠
7: Jinxiu⁠
8: Hangzhou⁠

Bilder von Kaspar Lange, 2026⁠
9: Badashan⁠
10: Yiwushan

Ding Gu Da Fang I Aus einer Zeit vor dem Long Jing⁠⁠Der wohl berühmteste chinesische Tee ist der als Grüntee verarbeitet...
12/05/2026

Ding Gu Da Fang I Aus einer Zeit vor dem Long Jing⁠

Der wohl berühmteste chinesische Tee ist der als Grüntee verarbeitete Long Jing, auf Deutsch auch «Drachenbrunnen-Tee» genannt. Das klassische und berühmteste Anbaugebiet erstreckt sich rund um den Shifeng («Löwengipfel») oberhalb des Dorfes Longjing in der ostchinesischen Provinz Zhejiang.⁠

Inzwischen weniger bekannt ist ein ähnlicher Flachformtee namens Ding Gu Da Fang. Die Verarbeitung ist derjenigen von Long Jing sehr ähnlich: Die Blätter werden beim Endtrocknen an die heisse Wokwandung gedrückt, wodurch sie ihre flache Form und Röstaromen erhalten. Dieser Schritt erfolgt bei Ding Gu Da Fang allerdings bei höheren Temperaturen. So zeigen die teils dunklen Blätter durch die Hitze entstandene beige-gelbliche Verfärbungen. Im Vergleich zu Long Jing erscheint der Tee dunkler und mit ganz anderen Röstaromen.⁠

Trotz seiner geringeren Berühmtheit ist Ding Gu Da Fang im Vergleich zu Long Jing historisch gesehen älter. Laut Legende soll in der Ming-Dynastie (1368–1644) ein Mönch namens Da Fang in einem Tempel in den gelben Bergen (Huangshan) gelebt haben. Dort hat er im kleinen Massstab Tee für den Eigenbedarf produziert. Mit dem Ziel, den wilden Bergtee zugänglicher zu machen, hat er den ersten Flachformtee erschaffen. Dieser stiess bei Gästen des Tempels auf Anklang und wurde berühmt.⁠

Ob diese Verarbeitung von Huangshan in Anhui in das knapp 200 Kilometer weiter ostnordöstlich gelegene Longjing-Gebiet in Hangzhou gebracht wurde, ist umstritten. Möglicherweise hat sich diese spezifische Art des Endtrocknens im Wok auch unabhängig voneinander und zeitlich versetzt entwickelt. Beide Tees gehören in die Kategorie der Flachformtees, zeigen neben vielen Gemeinsamkeiten aber auch ihren jeweiligen Eigencharakter.⁠



Tee.Essen.Bern 2026 I Highlights & Insights⁠⁠Das Tee.Essen.Bern 2026 ist passé – geblieben sind die Erinnerungen an bere...
08/05/2026

Tee.Essen.Bern 2026 I Highlights & Insights⁠

Das Tee.Essen.Bern 2026 ist passé – geblieben sind die Erinnerungen an bereichernde Begegnungen und inspirierende Gespräche mit unseren Gästen, an die grossartige Stimmung im Team gemeinsam mit dem le beizli sowie an die vielen neuen Pairing-Erfahrungen, die wir im Laufe der vier Abende und Menus sammeln durften. ⁠

Wir freuen uns auf viele weitere Tea-Pairing-Events in der Zukunft!⁠
Euer Tea & Dine Team, Dominik, Nadine & Nathalie⁠

Tea Pairing⁠
Wer sich tiefer für Tea Pairing interessiert findet über den Link in der Bio oder über unsere Website unter 'News & Teegeschichten' ein Bericht zu unseren Erfahrungen und den Pairing-Favoriten vom diesjährigen Tee.Essen.Bern.⁠

B2B Schulung⁠
Neu bieten wir für unsere B2B Kundschaft eine Schulung zu Tea Pairing an. Siehe Link in Bio.⁠

Fotos⁠
Nachdem wir den Gang den Gästen serviert haben laufen wir mit der entsprechenden Teebegleitung in die Küche, wo bereits eine kleine Portion auf uns wartet. Nun kosten wir das Essen mit dem Tee zum ersten Mal und können überprüfen, wie unsere Intentsion zum Pairing sich nun auf dem Teller und im Gaumen zeigt. Das Menu vom Le beizli erhalten wir nämlich erst eine Woche vor dem Anlass und kombinieren die Tees aus unserer Vorstellung heraus. ⁠

Unsere Öffnungszeiten über Auffahrt und Pfingsten
04/05/2026

Unsere Öffnungszeiten über Auffahrt und Pfingsten

Qingxiangxing I Die Wende hin zum hell-duftigen OolongEin Grund, warum Oolong aus Taiwan so beliebt ist, liegt wohl in s...
28/04/2026

Qingxiangxing I Die Wende hin zum hell-duftigen Oolong

Ein Grund, warum Oolong aus Taiwan so beliebt ist, liegt wohl in seinem wunderbaren, intensiven Duft. Doch diese duftigen Tees sind eine jüngere Erscheinung.

Die Wende von vollfruchtigen, stärker oxidierten und gerösteten Oolong hin zu hell-duftigen, leicht oxidierten und wenig gerösteten Tees wird Qingxianghua 清香化 genannt, auf Deutsch etwa „Hinwendung zur klaren/frischen Aromatik“ oder „Qingxiangisierung“. „Qing“ kann mit frisch, klar, hell, rein oder leicht übersetzt werden, „Xiang“ mit Duft oder Aromatik. Ein Oolong dieser Machart heisst auch Qingxiangxing 清香型.

Ihren Anfang nahm diese Entwicklung im Taiwan der 1970er- und 1980er-Jahre. Damals setzte sich die Vorstellung durch, dass Teepflanzen aus Lagen über 1000 m ü. M. den besten Tee ergeben. Viele auswärtige Bauern lernten in D**g Ding im Landkreis Nantou die dort weitentwickelte Teeverarbeitung. Zuhause legten sie hochgelegene Teegärten an und verarbeiteten den Tee mit gesenktem Oxidationsgrad und niedrigen Trocknungstemperaturen. Das betonte den ohnehin starken Duft der Hochlandtees. Zugleich verbreitete sich die Auffassung, dass diese Herstellungsart den Eigengeschmack der Blätter und damit ihre Herkunft besser hervortreten lasse. Getrieben von Wohlstand, politischen Massnahmen wie Wettbewerben, verfeinerten Herstellungsmethoden und einer wachsenden Premiumtee-Community entstand so eine neue, hochwertige Art von Oolong mit starkem Bewusstsein für Terroir.

Um 1990 wurde Hochland-Oolong mit Qingxiang-Profil zum wichtigsten taiwanischen Tee. Der Trend prägte fast alle taiwanischen Teearten und breitete sich in ganz Ostasien aus. Selbst traditionsreiche Oolong-Stile wie Tie Guan Yin wurden vielerorts radikal aufgehellt. Heute zeigt sich jedoch Gegenwind. Einige Manufakturen setzen wieder bewusst auf dunklere Oolong. Vielleicht schwingt das Pendel an manchen Orten zurück. Die Frage bleibt: Wie soll Oolong eigentlich schmecken? In der letzten Ausgabe des Cha Ma Gu Dao tranken wir einige seltene taiwanische Oolong hellen und dunklen Stils.

Mai I Unsere Anlässe im Überblick⁠⁠
26/04/2026

Mai I Unsere Anlässe im Überblick⁠

Uroncha und Kocha I Andere Verarbeitungsarten Japans⁠⁠In China sind Tees von allen sechs Verarbeitungsarten zu finden. D...
23/04/2026

Uroncha und Kocha I Andere Verarbeitungsarten Japans⁠

In China sind Tees von allen sechs Verarbeitungsarten zu finden. Dahingegen stehen in Japan vor Allem grüne Tees im Vordergrund: Sencha, Gyokuro, Maccha, Shincha, Hochicha, Kukicha, Ichocha, Tamaryokucha, Bancha… Alle sind Grüntees. Dieser starke Fokus ist auch geschichtlich begründet. Erst ab Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich Tee in Japan zu einem Exportgut. Die Konkurrenz von indischem Schwarztee sowie Oolong aus China und Taiwan wuchs auf dem internationalen Markt dazumal beträchtlich. Die Grünteeverarbeitung, die sich in Japan durch das Dämpfen der Teeblätter abhebt, eröffnete eine willkommene Marktlücke.⁠

Seit rund 150 Jahren sind auch japanische Oolong und Schwarztees zu finden. Noch heute werden kleine Mengen von einzelnen Produzent:innnen hervorgebracht. Ein Beispiel ist Hiruma-san aus Iruma, von dem wir neben vielen Grüntees auch je einen Uroncha (Oolong) und Kocha (Schwarztee) führen. Für diese Tees wird die Varietät Yumewakaba verwendet. Da sie sich besonders gut welken lässt ist sie optimal für die Herstellung von Oolong und Schwarztee geeignet.⁠

Uroncha wird im Stil eines taiwanesischen Kugelblattoolong verarbeitet. Allerdings werden dessen Blätter stärker oxidiert und weniger dicht gerollt. Der Tee erscheint kräftig mit einem dichten Mundgefühl, umrahmt von Himbeeraroma, blumiger Frische und einem süssen Nachgeschmack. Kocha ist ein nach chinesischem Vorbild produzierter, ganzblättriger Schwarztee. Neben dem typischen Charakter dieser Verarbeitungsart sind Noten von reifen Tropenfrüchten mit einer leichten Zitrussäure im Vordergrund. Ausserdem sind leichte, florale Noten sowie eine warme Süsse zu finden.⁠

WUYI YAN CHA (WUYI ROCK TEA)⁠⁠Oft auch nur Yan Cha, «Felsen Tee», genannt ist einer der grossen klassischen Oolong. Sie ...
12/04/2026

WUYI YAN CHA (WUYI ROCK TEA)⁠

Oft auch nur Yan Cha, «Felsen Tee», genannt ist einer der grossen klassischen Oolong. Sie kommen aus Wuyishan, den «Wuyi Bergen» im Norden der Provinz Fujian. Yan Cha sind äusserst berühmt und gefragt, doch das Originalgebiet ist sehr klein, die Produktion bleibt begrenzt. Wie so oft prägt auch dieser klassische Tee einen Oolong-Produktionsstil. So wird weit über das Ursprungsgebiet hinaus Oolong im Yan Cha Stil hergestellt und, auch wenn nicht original, unter diesem Namen verkauft. Das Kerngebiet mit seinem felsigen Terroir und den vielen zerklüfteten Schluchten, in denen die Teepflanzen unter einzigartigen Bedingungen wachsen, prägt das berühmte Yan Yun, den «Felsen Charme» dieser Tees. ⁠

In Wuyishan werden hunderte heimische und auswärtige Kultivare angebaut, noch heute werden neue Sorten gezüchtet. Die Vielfalt ergibt sich durch die jahrhundertealte Vermehrung und Selektion von samengezogenen Teepflanzen. Jede hat ihren eigenen Charakter und verhält sich anders bei Anbau und Verarbeitung. ⁠

Diese Vielfalt möchten wir auch in unserem Teeladen zeigen: Wir führen derzeit 18 Wuyi Yan Cha im Sortiment. Die meisten davon Top-Qualitäten aus dem Originalgebiet, jeweils aus einem anderem Kultivar, mit eigenem Charakter. Wuyi Yan Cha sind geschmacklich gesetzt und ruhiger als andere Oolong. Neben den süss-fruchtigen Aromen zeigen sie ein dichtes, aber weiches Mundgefühl.⁠

Hier auf den Bildern zwei berühmte Yan Cha im Vergleich, Shui Jin Gui und Da Hong Pao. An der Farbe sind sind die unterschiedlichen Röstgrade gut erkennbar. ⁠

Adresse

Länggassstrasse 45-47
Bern
3012

Öffnungszeiten

Montag 12:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 17:00

Telefon

+41313021528

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