17/09/2026
Schön ist zu wenig!
Die Kardinalschnitte ist eine der Königsdisziplinen des Konditorhandwerks – besonders dann, wenn man mit wenigen Zutaten und möglichst ohne zusätzliche technische Hilfsmittel arbeiten möchte.
Eischnee und Biskuit müssen luftig und gleichzeitig stabil sein, gemeinsam perfekt backen – und auch die feine Obersfülle muss genau den richtigen Stand haben.
Und genau da wurde es für uns spannend:
Mit 32 % Bio-Schlagobers hat unsere Fülle nicht so funktioniert, wie wir sie haben wollten.
Denn in Bio-Obers ist kein Emulgator enthalten ,so wie im konventionellen Obers Schaut selbst einmal auf die Zutatenliste, was im konventionellen Obers alles enthalten ist…
Fazit:
Wir brauchen 36 % Bio-Obers, denn beim Aufschlagen spielt der Fettgehalt eine entscheidende Rolle für die Stabilität.
Was nach nur 4 % Unterschied klingt, macht im Konditorhandwerk einen großen Unterschied.
Doch genau dieses 36 % Bio-Schlagobers konnten wir über unseren Großhandel nicht beziehen.
Also haben wir gesucht – und einen Partner direkt in unserer Region gefunden. ❤️
Kaufmann ADEG Haferl beschafft für uns genau das Bio-Schlagobers, das unsere Kardinalschnitte braucht.
Denn für uns bedeutet Bio-Handwerk nicht, unsere Rezeptur an das anzupassen, was gerade am einfachsten verfügbar ist.
Wir suchen den Rohstoff, den unser Handwerk braucht.
Denn weniger Zutaten bedeuten nicht weniger Aufwand.
Was wir weglassen, müssen unsere Konditorinnen können.
Gute Bio-Rohstoffe. Zeit. Fachwissen. Echtes Handwerk.
Das ist für uns wahrer Luxus.
Schön ist zu wenig.
Stück für Stück – Gaumenglück