17/08/2026
Wir werden die letzten Wochen oft gefragt wie es unserem Garten geht. Natürlich machen sich die Spuren der Hitze auch bei uns bemerkbar. Alles, das nicht gegossen wird/werden kann, färbt sich in herbstliches Braun.
Besonders die jungen Obstbäume kämpfen, die Früchte sind sehr klein, haben Sonnenbrand oder werden vorab fallen gelassen. Im Folientunnel setzen die Paradeiser keine Blüten an, wenn die Temperaturen in die Höhe schnellen, ... Ja, dieses Jahr bringt viele Herausforderungen. Aber wir wollen nicht jammern, denn im Vergleich zu anderen landwirtschaftlichen Betrieben geht es uns noch gut. Wir haben keine totalen Ausfälle.
Aber man beginnt nachzudenken, wie man sich auf solche Hitzeperioden am besten einstellen kann. Wir sind der Meinung, dass humusreicher, lebendiger Boden die wichtigste Basis ist. Nur dann können kräftige Pflanzen wachsen die auch mit Widrigkeiten zurechtkommen können. Weiters versuchen wir mit dem fehlenden Regen wie folgt umzugehen:
* wir mulchen den Boden im Folientunnel und im Freiland, damit so wenig Wasser als möglich verdunstet.
* die Bewässerung erfolgt über Tröpfchenschläuche die direkt bei der Pflanze und unter dem Mulchmaterial liegen. Auch das vermindert die Verdunstung.
* wir testen immer wieder Sorte, die sehr gut mit der Hitze zurechtkommen. Auf hitzeresistente Pflanzen werden wir zukünftig noch mehr setzen.
* (wenn es mal regnet) sammeln wir das Regenwasser von unseren Dachflächen für die Bewässerung.
Noch eine Bitte an euch: nicht nur die Pflanzen kämpfen mit der Hitze, auch die Tiere. Wer die Möglichkeit hat eine Schale mit einem Stein drinnen im Garten aufzustellen, ermöglicht vielen Insekten und Vö**ln das Überleben. Viele kleine Helferleins die im Garten notwendig sind.
Ach ja, noch was wäre toll: ein Regentanz!!!! Wir hätten nämlich diese Woche gern etwas Regen! 🌧️