20/12/2022
Heute mal ein Rezept für Hanfbutter:
125 Gramm Butter
7 Gramm Hanfblüten
500 Milliliter Wasser
ein Sieb bzw. Abseihtuch
einen Topf
einen Behälter für die fertige Butter
falls vorhanden: Ein Lebensmittel-Thermometer
Hinweis: Der Hanf darf beim Backen und Kochen nicht über 150 Grad Celsius erhitzt werden, da sich das wertvolle CBD ansonsten verflüchtigt und die gewünschte Wirkung dann ausbleibt. Der Vorteil am Wasserbad im Vergleich zur Pfanne beispielsweise ist, dass es dadurch gar nicht möglich ist, eine höhere Temperatur als 100 Grad Celsius zu erreichen.
Bringt einen halben Liter Wasser in einem mittelgroßen Topf langsam zum Kochen und fügt anschließend die Butter hinzu, sodass sie schmilzt. Währenddessen mahlt ihr den Hanf so fein wie möglich – am besten mit einem Grinder. Je feiner, desto besser! Senkt die Temperatur und gebt den gemahlenen Hanf in den Topf.
Jetzt heißt es warten: 3 Stunden sollte die Mixtur mindestens vor sich hin simmern, ihr könnt sie aber auch den halben Tag auf dem Herd stehen lassen. Rührt zwischendurch immer wieder um und gießt etwas Wasser nach. Fertig ist die Cannabis-Butter, wenn sich die Flüssigkeiten getrennt haben und eine dicke Schicht Fett oben schwimmt.
Im nächsten Schritt trennt ihr die Flüssigkeit vom Gras. Das geht mit einem Sieb, ein Abseihtuch leistet aber noch bessere Dienste, weil man die Mischung richtig auspressen kann. Das ausgepresste Cannabis könnt ihr wegwerfen oder für die nächste Salatsoße verwenden. Das Wasser-Öl-Gemisch stellt ihr über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen lässt sich die fest gewordene Butter vom Wasser abheben. Übrigens: Je nach Sorte und Qualität des verwendeten Cannabis braucht ihr etwas mehr oder etwas weniger für gute Cannabis-Butter. Hier hilft nur: Ausprobieren!
Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und freuen uns über eure Cannabis-Rezepte in den Kommentaren!